Eklat um JuliensBlog

YouTube-Star: Zugführer wie Juden vergasen!

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Unglaubliches Hass-Video auf YouTube: Fast eine halbe Millionen Menschen haben sich das neueste Video von "JuliensBlog" angesehen. Darin fordert er, die streikenden Zugführer zu vergasen.

"Hurensohnarmee", "Bastarde", "Nuttenkinder" oder "Untergestalten" - nur einige der sich oft wiederholenden Beleidigungen, die in dem Video von JuliensBlog auf YouTube zu hören sind.

Zwar gibt es in den Sozialen Netzwerken so manchen beleidigenden Kommentar gegen die streikenden Mitglieder der GDL, die mittlerweile wieder mit der DB in Verhandlungen ist, doch dieses Video erreicht eine Reichweite von ganz anderen Dimensionen: Rund eine halbe Million Menschen sahen es schon auf YouTube.

In dem fast fünfminütigen Clip fordert der Sprecher, die Streikenden zu töten: "Vergasen sollte man diese Mistviecher. Wisst ihr noch, wie die Juden mit Zügen nach Ausschwitz transportiert wurden. Man sollte die Zugführer alle dahinbringen!" Dazu wird parallel ein Bild einer Gaskammer und eine historische Aufnahme von Juden in einem Zug gezeigt.

Erschreckend: Rund 50.000 Zuschauer haben das Video schon mit einem Daumen nach oben positiv bewertet! Da sein Kanal insgesamt 1,2 Millionen Abonnenten hat, wird sein Clip sicherlich noch eine weitaus größere Reichweite erreichen.

Die Polizei ermittelt gegen den Betreiber

JuliensBlog ist für solche Videos unterhalb der Gürtellinie bekannt. Jugendlichen Anrufern bei einer Telefonseelsorge riet er in einem anderen Clip, sich doch einfach umzubringen. Laut Stern könnte sein jüngstes Video aber ein juristisches Nachspiel haben. Die Münchner Polizei ermittelt gegen den Betreiber, weil das Video möglicherweise als eine öffentliche Aufforderung zu Straftaten gewertet werden muss.

Der Betreiber meint dagegen, dass es lediglich "schwarzer Humor" sei, wenn er auf den Holocaust hinweist. Schließlich sei die "Pointe", dass er umsonst den Zug nach Ausschwitz fahren würde - ohne zu streiken. Dies teilte er der Berliner Morgenpost in einer Stellungnahme mit.

Wenn Sie sich selbst ein Bild von dem Hass-Video machen möchten, können Sie es hier sehen.

mg

Quelle: rosenheim24.de

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