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Wirbel um neues Feature

Facebook will Geld für private Nachrichten

facebook
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Wer will, dass seine Facebook-Nachricht nicht im Spam-Ordner landet, muss jetzt zahlen.

München - Wer auf Facebook Menschen außerhalb seines eigenen Freundeskreises anschreiben will, soll künftig dafür zahlen. Besonders teuer ist die Kontaktaufnahme mit Prominenten.

In Großbritannien werden Nutzer des weltweit größten sozialen Netzwerks jetzt zur Kasse gebeten, wenn sie privaten Kontakt mit einer Person aufnehmen wollen, die nicht auf ihrer Freundesliste steht. Das neue Feature soll auch in weiteren europäischen Ländern eingeführt werden, darunter in Deutschland. Das berichten diverse Technik-Bogs wie allfacebook.de

Genauer gesagt bleibt das Versenden der Nachricht an sich gratis, die Gebühr garantiert jedoch, dass sie im Posteingang des Empfängers landet, anstatt in dessen "Sonstiges"-Ordner unterzugehen. Dieser wird von vielen Nutzern nämlich in der Regel nicht beachtet, da dort vor allem sogenannte Spam-Nachrichten landet, also ungewollte Werbung. Mit dem neuen Feature, das zuerst in den USA getestet wurde, will Facebook nach eigener Aussage die Spam-Flut in den Griff bekommen.

Wie hoch die Kosten für eine Nachricht ausfallen, das bestimmt die Popularität des Empfängers, die wiederum an der Anzahl der Freunde und Abonnenten abzulesen ist. Für Promis zahlt man also unter Umständen erheblich mehr als die 71 Pence (umgerechnet 83 Cent), die im Regelfall fällig werden. Bei einem Gruß an Snoop Lion (ehemals Snoop Dogg) würde die Kreditkarte mit rund zehn Pfund (etwa 11,70 Euro) belastet, schreibt die "Sunday Times". Der US-Rapper gefällt derzeit über 452.000 Facebook-Nutzern.

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Die Kommunikation unter Facebook-Freunden bleibt, wie auch die soziale Plattform selbst, nach wie vor kostenlos. Bezahlt werden müssen nur sogenannte Upgrades wie etwa die Funktion, bestimmte Statusmeldungen optisch hervorzuheben, um dafür zu sorgen, dass mehr Menschen sie wahrnehmen.

hn

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