Familien-Tablet, großer Speicher: Neues aus der Technikwelt

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Samsungs Galaxy Tab A kommt mit Android 5.0 und auf Wunsch mit LTE-Funk. Foto: Samsung

Multi-User-Modus, Farbpräzision, großer Speicherplatz und hyperscharfe Bilder: Das sind die Haupteigenschaften der neuen Geräte. Neu im Geschäft stehen ein Tablet, Bildschirm, Netzlaufwerk und Camcorder.

Tablet für mehrere Nutzer von Samsung

Samsungs Galaxy Tab A soll vor allem Nutzer ansprechen, die viel auf ihrem Tablet lesen wollen. Das Android-Tablet kommt mit einem 9,7 Zoll großen Display, dessen Auflösung von 1024 zu 768 Pixel allerdings etwas mager ausfällt. Im Inneren steckt dafür ansprechende Hardware, 1,5 bis 2 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher, 16 GB Festspeicher und ein SD-Karten-Steckplatz, zwei Kameras und - je nach Version - auch ein LTE-Funkchip für drahtlosen Internetzugang. Durch einen Multi-User-Modus können bis zu acht verschiedene Nutzerprofile angelegt werden, auch ein Kindermodus mit altersgerechten Inhalten lässt sich aktivieren. Das Tablet ist ab Ende April für rund 300 Euro (WLAN-Version) und 350 Euro (LTE-Version) verfügbar.

WQHD-Bildschirm mit hoher Farbpräzision von Benq

24 Zoll Bildschirmgröße, WQHD-Auflösung (2556 zu 1440 Pixel), 100 Prozent sRGB-Abdeckung: Das sind die Eckdaten des BL2420PT von Benq. Der LED-beleuchtete IPS-Bildschirm richtet sich damit besonders an Nutzer, die viel mit Fotos oder Videos arbeiten und realitätsnahe Farbabbildung brauchen. Mit an Bord sind auch Lautsprecher und ein USB-Anschluss. Das Gerät lässt sich außerdem kippen, drehen und in der Höhe verstellen, ein Umgebungslichtsensor regelt automatisch die Helligkeit. Ab Mai ist der Bildschirm für rund 400 Euro im Handel.

Netzlaufwerk mit bis zu 24 Terabyte Speicher von D-Link

Bis zu 24 Terabyte Speicherplatz hat D-Links Sharecenter + 4Bay, ein Netzlaufwerk (NAS) für bis zu vier Festplatten für kleine Unternehmen und Privatnutzer. Per RAID-Einstellung können die Daten für mehr Sicherheit auch doppelt oder vierfach gespeichert werden. Über zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse wird das Ensemble mit dem Netzwerk verbunden, bis zu drei weitere Geräte lassen sich per USB anschließen. Per App ist auch von außerhalb der Zugriff über das Internet möglich. Das Sharecenter mit der Produktnummer DNS-340L kostet rund 330 Euro. Die Festplatten müssen separat beschafft werden. Das Gerät unterstützt Modelle bis 6 Terabyte Kapazität.

Canon XC10: 4K-Camcorder mit Foto-Ambitionen

Einen 4K-Camcorder im Kamera-Look hat Canon angekündigt. Herzstück des kompakten XC10 mit Foto-Ambitionen ist ein 1 Zoll großer CMOS-Sensor. Das nicht wechselbare Objektiv bietet einen zehnfachen optischen Zoom. Die 4K-Aufnahmen können mit einer Bitrate von bis zu 305 Megabit pro Sekunde aufgenommen werden, wenn die Speicherkarte schnell genug ist (CFast 2.0). Die Videos liegen im XF-AVC-Format mit MPEG-4-Komprimierung (AVC/H.264) vor. Fotos lassen sich mit 12 Megapixeln (4000 mal 3000 Pixel) direkt schießen oder mit 8,3 Megapixeln (3840 mal 2160 Pixel) aus 4K-Videos extrahieren. Die Lichtempfindlichkeit ist zwischen ISO 160 und ISO 20 000 einstellbar. Der XC hat einen Drehgriff, aber keinen elektronischen Sucher: Die Bildkontrolle erfolgt über ein klappbares Drei-Zoll-Display mit einer Million Bildpunkten. Anschluss findet der Camcorder per n-WLAN (2,4 und 5 Gigahertz), HDMI und USB. Der XC10 soll im Juni für 2000 Euro in den Handel kommen.

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