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"Langsam wird's echt scheiße“

Fans stinksauer: Tokio Hotel verlangt für ein Wochenende Wucherpreise

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Die vier Jungs von Tokio Hotel: Georg Listing, Tom Kaulitz, Bill Kaulitz und Gustav Schäfer (v.l.n.r.) ernten für ihr Sommercamp gerade viel Kritik.

Bis zu 3.599 Euro für ein Konzert-Wochenende mit Tokio Hotel sollen die Fans der ehemaligen Teenie-Band bezahlen. Kein Wunder, dass die Anhänger stinksauer und enttäuscht von ihren einstigen Idolen sind.

Dessau - „Ein Sommer, eine Insel, vier Tage, drei Nächte, 500 Menschen, 100 Tipis, 275 Betten, eine Million Erinnerungen, eine Erfahrung!“ Das verspricht Tokio Hotel den Besuchern ihres Sommercamps Ende Juli diesen Jahres, eine Art Exklusiv-Wochenende (26. bis 29. Juli) für echte Fans. Kreiert wurde das Event von Bill, Tom, Georg und Gustav - den vier Bandmitgliedern - höchstpersönlich, heißt es in der ersten Ankündigung des Sommercamps auf Instagram.

Sommercamp auf Halbinsel geplant

Stattfinden soll das Ganze in Ferropolis, einem Veranstaltungsort auf einer Halbinsel nahe Gräfenhainichen östlich von Dessau. Dort haben bereits zahlreiche Künstler Konzerte gegeben, unter anderem Herbert Grönemeyer, Nena, Metallica oder Die Toten Hosen.

Auf ein derartiges Exklusiv-Konzert haben Fans der ehemaligen Teenie-Band sehnsüchtig gewartet. Doch jetzt sind die Anhänger vor allem eines: stinksauer auf ihre Idole. Denn die Tickets sind alles andere als günstig. „Bitte gebt genau so ein Konzert noch mal ohne Camp! Nicht jede/r kann so spontan so viel Geld locker machen. Vielleicht wisst ihr auch nicht, wie viel Geld das für normal Verdienende ist, kann ja sein. Aber die Wenigsten haben so viel Geld mal eben irgendwo liegen...“, so ein Kommentar auf Instagram.

Ticket-Wucher bei Tokio Hotel: Bis zu 3.599 Euro für ein Wochenende

Auf der Internetseite des Sommercamps sind die verschiedenen Paketpreise aufgelistet. Dabei haben die Teilnehmer verschiedene Auswahlmöglichkeiten, welche Art der Unterbringung sie sich leisten möchten. So kostet beispielsweise das Programm mit drei Übernachtungen im eigenen Zelt 799 Euro, der Aufenthalt im eigenen Camper/Wohnwagen 899 Euro.

Fans, die sich ein Queen Size Faltbett in einem ausgestatteten Luxus-Zelt gönnen, müssen satte 3.599 Euro hinblättern. In den Paketen dabei: ein Live-Konzert von Tokio Hotel, ein Foto mit der Band, Vollpension und unbegrenzt Wasser.

Kritik an Tokio Hotel

Angesichts dieser Preise erntet die Band derzeit massenhaft Kritik. Unter der ersten Ankündigung des Sommercamps auf Instagram am vergangenen Mittwoch hagelte es dermaßen viele negative Meinungen, dass die Kommentarfunktion kurzerhand gesperrt wurde.

Kein Wunder, dass die Wut der Fans dadurch nur noch größer wurde. Sie machen ihrem Ärger einfach unter dem neuesten Post, den Tokio Hotel am Sonntagabend auf Instagram gepostet hat, Luft.

Fans sind sauer

„Sorry, aber hab euch echt immer in Schutz genommen aber das Camp ist einfach die Höhe. In dem Punkt geb ich echt jedem Kritiker recht. DAS ist nicht mehr die Band die ich 13 Jahre lang mochte“, schreibt ein Follower. Ein anderer findet: „Das zum Thema ‚wir haben keinen Bock auf die alten Songs‘, aber für die Fans die 3.000 Euro zahlen, geht's plötzlich. Ich toleriere echt viel und beschwere mich eigentlich nicht. Interessieren wird es euch echt nicht, aber langsam wird's echt scheiße.“

Zahlreiche andere Kommentare gehen in die gleiche Richtung und kritisieren die Wucherpreise: „Good but 3500 Euro!?“ oder „3500 Euro WTFFFFFFFF“.

Bemerkung wegen Beziehung von Heidi Klum und Tom Kaulitz

Nicht nur die deutschen Fans von Tokio Hotel sind enttäuscht. Eine Userin schreibt auf englisch: „I'm disgusted, all the fans are waiting for a best-of concert for years and you made it in a fucking camp while all the money for this paid! Thank you for the feeling you have no money so you do not deserve this concert! You imagine the number of fans who are sad with your new! Thanks for the rejection and favoritism“ (übersetzt: „Ich bin angewidert, alle Fans warten seit Jahren auf ein Best-of-Konzert und ihr macht daraus ein verf*** Camp, für das so viel Geld bezahlt wird. Danke für das Gefühl, wer kein Geld hat, verdient dieses Konzert nicht! ...“ Und in diesem Kommentar heißt es: „Unfortunately they only care about the money“, übersetzt: „Leider interessieren sie sich nur für Geld“.

Auch eine Anspielung auf die neue Beziehung von Heidi Klum (44) und Tom Kaulitz (28) bleibt nicht aus: „Ist die Liebe zur Heidi euch zu Kopf gestiegen?“, fragt der User.

Heidi Klum und Tom Kaulitz zeigen sich in der Öffentlichkeit

Nach wochenlangen Vermutungen und Spekulationen über eine vermutliche Beziehung zwischen der Model-Mama und dem Tokio-Hotel-Gitarristen, zeigen sich die beiden jetzt auch gern in der Öffentlichkeit.

Tom Kaulitz saß am Donnerstagabend beim Finale von Heidi Klums Castingshow „Germany‘s Next Topmodel“ zusammen mit Bruder Bill in der ersten Reihe.

va

Quelle: rosenheim24.de

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