Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Forscher berechnen Echo

So kann man einen Raum durchs Handy "hören"

+
Mit Smartphones (hier ein Iphone) könnte es schon bald möglich sein, Räume zu berechnen.

Lausanne - Manche blinde Menschen nutzen ihr Gehör, um sich in Räumen zu orientieren. Die Fähigkeit, einen Raum zu „hören“, haben Schweizer Forscher nachgebildet. Sie könnte schon bald in Smartphones zum Einsatz kommen.

Wissenschaftlern in der Schweiz ist es gelungen, allein über das Echo akustischer Signale die genauen räumlichen Gegebenheiten am Ausgangsort hochzurechnen. Diese Technologie könne künftig auch in Smartphones eingesetzt werden, berichtete das amerikanische Wissenschaftsblatt „PNAS“ am Montag. Mit Hilfe der Software ließe sich exakt ermitteln, aus welchem Raum ein Handy-Anruf kommt.

Die von einem Forscherteam an der Polytechnischen Universität in Lausanne entwickelte Software analysiert, welche Echos verschiedene akustische Quellen erzeugen und schließt daraus auf die Umgebung. „Unsere Software kann eine dreidimensionale Karte von einem Raum mit einer Präzision von Millimetern entwerfen“, sagt Ivan Dokmanic, Student an der EPFL in Lausanne. Unendlich kleine Verzögerungen würden dabei wahrgenommen. Dabei bräuchten die Mikrofone nicht einmal besonders exakt ausgerichtet werden, erklärt Dokmanic.

Damit könnte ein Anrufer gleichzeitig genaueste Daten darüber liefern, in welch einem Raum er sich gerade befindet. Auch als Erweiterung für die geografische Ortung in Räumen, in denen das GPS-Signal nicht stark genug ist, könne die Erfindung eingesetzt werden, hieß es. Es gebe viele Anwendungen, aber er sehe noch viele weitere voraus, sagte Dokmanic. „Das ist erst der Anfang.“

In einem Testumfeld hatten die Forscher vier Mikrofone in einem Testraum positioniert, dessen Wände variabel verstellbar sind. Mit Hilfe der Software wurden dann die akustischen Echos analysiert. Auf Basis minimaler Abweichung konnte damit der jeweilige Aufbau des Raums nachgebildet werden. In einem zweiten Durchlauf des Experiments setzten die Forscher die Technik erfolgreich in der komplexen Architektur der Kathedrale von Lausanne ein.

dpa

Neue Erfindungen auf der Tüftlermesse

Neue Erfindungen auf der Tüftlermesse

Berührungsfreier Türöffner © fkn
Besteckspender © fkn
Duschkopfwaschlappen © fkn
Einkaufswagenklappe © fkn
Einkaufswagenstopp © fkn
Elektrodosenfix © fkn
LED-Türschlossbeleuchtung © fkn
Rührer-Spritzschutz © fkn
Sporenbefestigung © fkn
Tierhaarstaubsaugerhandschuh © fkn
Universalstufennuss

Kommentare