Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hacker-Alarm

Forscher warnen vor Webcam-Spannern

Berlin  - Webcams an Computern können einem aktuellen Bericht zufolge unbemerkt als Schlüsselloch für heimliches Ausspähen missbraucht werden.

Das hätten Forscher der Johns Hopkings University in Baltimore nachgewiesen, berichtete die „Washington Post“. Ihnen sei es gelungen, die Kameras von Rechnern einzuschalten, ohne dass das LED-Licht aufleuchtete, das auf ihre Aktivität hinweist. Die Forscher hatten sich auf Modelle der MacBook- und iMac-Reihe von Apple konzentriert, die vor 2008 produziert wurden. Das gleiche würde aber theoretisch auch auf aktuelleren Rechnern einer ganzen Reihe von verschiedenen Herstellern funktionieren, hieß es.

Normalerweise verhindere eine bestimmte Technologie in Apple-Computern, dass die iSight-Kamera laufe, ohne dass die LED-Leuchte aktiviert werde, sagte Stephen Checkoway, Professor an der Johns Hopkins Universität. Ihnen sei es aber mit Hilfe einer Software gelungen, die eingebaute Hardware-Schranke zu knacken. Die Forscher hätten Apple bereits im Juli von ihren Erkenntnissen unterrichtet, seien aber nicht darüber informiert, was das Unternehmen als Gegenmaßnahmen plane oder bereits eingeleitet habe.

Im August war Cassidy Wolf, eine amerikanische Schönheitskönigin, über ihre Webcam heimlich beobachtet und mit Nacktbildern erpresst worden, die der Hacker von ihr geschossen hatte.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Kommentare