Handelsüblichen 3D-Drucker umgebaut

Entwickler konstruieren eine Tätowier-Maschine

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Ein 3D-Drucker sticht ein Tattoo in die Haut.

Paris - Ein französisches Designstudio hat einen handelsüblichen 3D-Drucker zu einer Tätowier-Maschine umgebaut. Erste Versuche verliefen erfolgreich, von einem Massenmarkt ist das Gerät aber noch weit entfernt.

Mut gehört ja sowieso dazu, wenn man sich tätowieren lassen will, denn ganz schmerzfrei geht die Prozedur nun mal nicht vonstatten. Doch was sich nun französische Designer haben einfallen lassen, ist ein wenig gruselig. Wie das Magazin

"Make"

vermeldet, haben Mitarbeiter des französischen Design-Studios

Appropriate Audiences

 den Druckkopf eines 3D-Druckers gegen eine Tattoo-Nadel ausgetauscht. Mit bis zu 150 Nadelstichen pro Sekunde werden nun vorher eingescannte Bilder in ein Tattoo umgesetzt. Probleme hatten die Entwickler besonders mit der Textur menschlicher Haut und den Kurven von Körperteilen.

Viel Vertrauen in die Technik gehört schon dazu, um sich von der Tätowier-Maschine stechen zu lassen.

 Erste Tests wurden daher sicherheitshalber mit Silkonhaut vorgenommen. Denn, ganz wichtig: Es darf nicht zu Verletzungen kommen, weshalb nun zusätzlich zur Nadel ein Sensor verbaut ist. Erlebnisse wie bei Charlie Chaplins "Eating Machine" könnten sonst fatale Folgen haben. Die Ergebnisse jedoch halten sich - noch - in engen Grenzen. Nur einige Ringe wurden bisher tätowiert. Bis zu komplexen Bildern und Grafiken soll es laut den Designern nicht mehr lange dauern. Fragt sich nur, ob es genügend freiwillige Probanden geben wird, die sich unter die Maschine legen ...

Andrew Weber

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