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Frittierte Ratte? Das sagt KFC Deutschland

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Die Bissstelle zeigt aus Sicht von KFC, dass es sich um Hühnchenfleisch handelt.
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Wilmington (Kalifornien) - Ein KFC-Kunde behauptet, dass ihm eine frittierte Ratte serviert wurde und er unbewusst sogar ein Stück abgebissen habe. Die Firma wehrt sich nun gegen den Vorwurf.

UPDATE 15.30 Uhr: Statement von KFC Deutschland

Nun gab KFC Deutschland ein Statement zum angeblichen Ekel-Vorfall in Kalifornien ab: "KFC USA ist derzeit mit einem ernsten Vorwurf seitens eines Gastes konfrontiert. Es gibt keinen Beweis, der die Behauptung des Gastes bestätigt. Der Gast weigert sich im Rahmen der eingeleiteten Untersuchung an der Aufklärung des Sachverhalts mitzuwirken."

KFC verweist auf den einseitigen Blickwinkel auf das Produkt: "Die Aufnahme aus einer anderen Perspektive zeigt jedoch deutlich, dass es sich hier um ein Stück paniertes Hähnchenfleisch handelt."

Daher und weil der Gast es niemandem gestattet, das Produkt in Augenschein zu nehmen, gehe KFC USA davon aus, "dass der Gast die Öffentlichkeit mit dieser Falschmeldung und der Verbreitung dieses Hoax bewusst in die Irre geführt hat."

Das könnte auch juristische Konsequenzen für den Gast haben: "Die amerikanischen Kollegen behalten sich weitere Schritte vor", heißt es abschließend in dem Statement.

Erstmeldung am Donnerstagvormittag:

Auf Facebook schlägt dieses Video derzeit große Wellen. Von der Form sieht das frittierte Stück Fleisch eindeutig aus wie eine Ratte, auch einen langen Schwanz scheint man zu erkennen. Reingebissen habe Dixon bevor er sich über die Form ernsthaft wunderte. Es sei eine harte, gummihafte Masse gewesen. Angeblich habe eine Filialmitarbeiterin bei seiner anschließenden Reklamation zugegeben, dass es sich dabei um eine Ratte handelt.

Doch ist die ekelhafte Mahlzeit wirklich echt oder ein Fake? Ein Beweis im Video fehlt, denn nirgendwo ist zu sehen, dass ihm das vermeintliche Nagetier wirklich in die KFC-Tüte gelegt wurde. Auch auf das Angebot der Fast-Food-Kette, das frittierte Produkt in einem Labor zu untersuchen, ging der Kunde bislang nicht ein.

KFC nahm nun auch öffentlich Stellung zu den schweren Vorwürfen: Man nehme Kundenansprüche sehr ernst und untersuche diese Angelegenheit weiterhin. Und weiter: "Unser Fleisch variiert oft in Größe und Form. Gegenwärtig haben wir keine Beweise für diese Behauptung."

So scheint es nicht zu einer (schnellen) Auflösung des vermeintlichen Skandals zu kommen. Die Negativpresse ist KFC jedoch sicher und damit sicherlich auch so mancher Umsatzrückgang für die Fast-Food-Kette in den nächsten Tagen. Wohl für jeden Kunden wäre es nämlich eine Alptraumvorstellung ein Stück frittierte Ratte im Mund zu haben...

mg

Quelle: rosenheim24.de

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