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Die fünf großen Irrtümer des Online-Dating

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Eine Partneragentur hat die fünf großen Irrtümer des Online-Dating ermittelt.

Hannover - Eine Partneragentur hat die großen Irrtümer des Online-Dating ermittelt. Lesen Sie hier die Top 5 der falschen Erwartungen der Suchenden und warum die Enttäuschung vorprogrammiert ist:

Die psychologische Partneragentur www.Gleichklang.de hat soeben auf der Grundlage ihrer eigenen bisher vierjährigen Vermittlungstätigkeit, intensiver Recherchen und Befragungen die fünf großen Irrtümer des Online-Dating-Marktes zusammen gestellt: Die großen Partneragenturen werben mit Hunderten von Partnervorschlägen auf einen Schlag. Hier verbirgt sich Irrtum Nr. 1, der lautet:

„Je mehr Partnervorschläge, desto größer die Erfolgschancen“

Gleichklang hat festgestellt, dass es genau umgekehrt ist. Ist die Anzahl der Partnervorschläge zu groß, ist die Chance für einen einzelnen Vorschlag gegen Null. Denn oft wird vergessen, dass man nicht nur selbst, sondern auch die vorgeschlagenen Person Hunderte Vorschläge erhält. Ergebnis ist, dass kaum eine Aussicht besteht, auch nur zur Kenntnis genommen zu werden. Gleichzeitig entsteht eine Konsumhaltung, bei der die Mitgliedern sich von einem zum nächsten Partnervorschlag hangeln. Immer in der Hoffnung auf etwas noch Besseres, verpassen sie es, zueinander zu finden.

Doch die großen Partneragenturen setzen noch eins drauf. Nicht nur Hunderte Vorschläge gibt es, sondern Hunderte Vorschläge sofort, womit wir bei Irrtum Nr 2 anlangen:

„Partnersuche im Internet geht ganz schnell“

Auch hier zeigen die Auswertungen von Gleichklang erneut, dass das Gegenteil der Wahrheit näher kommt. Im Regelfall ist Partnersuche im Internet ein langfristiger Prozess, der gut und gerne 1-3 Jahre dauern kann. Die wirklich passende Person trifft man meistens nicht sofort, sondern sie kommt erst im Verlauf vorbei.

Persönlichkeitstest machen und sofort kostenlos dabei sein - eine weitere Verheißung der großen Online-Partneragenturen, die sich aber bei näherer Betrachtung sofort als Irrtum Nr. 3 erweist:

„Partnersuche im Internet ist kostenlos“

Sicher bieten fast alle großen Online-Partnerbörsen eine kostenlose Mitgliedschaft. Aber tatsächlich sind solche Mitgliedschaften nahezu wertlos, da mit hiermit nicht einmal die einen interessierende Peron kontaktieren kann. In Wirklichkeit handelt es sich bei diesen kostenlosen Mitgliedschaften um reine Lockangebote, um das neu gewonnene Mitglied so schnell als möglich zu einem Upgrade für die kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft zu gewinnen.

Eine weitere Werbestrategie der großen Online-Partneragenturen ist der Verweis auf die großen Mitgliederdateien. Von Hunderttausende oder gar Millionen Mitgliedern ist da die Rede. Doch schaut man genau hin, erkennt man sogleich Irrtum Nr. 4:

„Je mehr Mitglieder eine Partnerbörse hat, desto eher wird man hier den Partner finden“

In Wirklichkeit handelt es sich bei den allermeisten der angepriesenen Mitglieder um Umsonst-Mitgliedschaften, von denen der ein oder andere auch gleich einmal mehrere eingeht. Wer nimmt nicht schon einmal ein Angebot wahr, wenn es doch nichts kostet? Dass solche kostenlosen Mitgliedschaften im Regelfall nie auslaufen, bläht die Mitgliederzahlen weiter auf. Tatsächlich bestehen die Riesendateien der großen Anbietern wohl zum größten Teil aus heißer Luft und zum geringsten Teil aus ernsthaft Partnersuchenden. Ergebnis ist, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht und die ernsthaft Interessierten im Meer der wertlosen Partnervorschläge mehr oder weniger existenter Personen untergehen zu drohen.

Schließlich wird von den Online-Partnervermittlungen fleißig mit einem ausgeglichenen Verhältnis der Geschlechter geworben. „Genauso viele Frauen wie Männer sind bei uns“, so heißt es in den Werbesprüchen der großen Partnerbörsen und führt uns nahtlos zum fünften Irrtum Nr. 5:

„Ein ausgeglichenes Geschlechter-Verhältnis ist ein Qualitätsmerkmal einer Partneragentur“

In der Realität ist es umgekehrt, erläutert Seksan Ammawat, der Geschäftsführer von Gleichklang. Frauen nehmen im Durchschnitt eine Partnersuche besonders ernst. Auch schließen sie sich eher den seriöseren Vermittlungen mit psychologisch fundiertem Matching-System an. Die Überrepräsentanz von Frauen bei einer Partnervermittlung ist daher kein Manko, sondern ein natürlicher Ausdruck von Seriosität. Wenn die großen Online-Partnervermittlungen über ein ausgeglichenes Geschlechter-Verhältnis berichten, geben sie nach Einschätzung von Seksan Ammawat vermutlich entweder einfach falsche Angaben oder aber ihre Vermittlung ist weniger seriös. Denn überall dort, wo eine wirklich seriöse Partnervermittlung erfolgt, werden sich immer mehr Frauen als Männer einfinden.

Mit einer kleinen, aber ausgesuchten Datei aus ausnahmslos kostenpflichtigen Mitgliedschaften, bei einem Männer zu Frauen Verhältnis von Eins zu Zwei sowie mit einem Vermittlungssystem, welches eine begrenzte Anzahl individuell passender Partnervorschläge über die Zeit bis zum Erfolg ableitet, schwimmt Gleichklang als alternative Partnerbörse konsequent gegen den Strom. Genau hierin sieht Seksan Ammawat aber den Grund für den Vermittlungs-Erfolg, der immer wieder selbst bei schwierigen Fällen im Regelfall zu einer neuen Partnerschaft führt.

Quelle: rosenheim24.de

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