Was ist denn mit Google-Maps passiert?

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München - Statt als hochauflösende Weltkarte präsentiert sich Google Maps heute in nostalgischem Gewand: Alles ist im Stil eines Videospiels aus den 90er-Jahren gehalten.

Viele Internet-Nutzer dürften sich verwundert die Augen gerieben haben, als sie heute Google-Maps aufgerufen haben. Keine Spur von scharfen Aufnahmen aus dem All, sondern eine Welt, die an alte Computerspiele à la Siedler erinnern. Städte werden zu Schlössern, Autobahnen und Staatsstraßen werden zu grau-braunen Pfaden, die eher Landwegen ähneln, und Gewässer werden zu blauen Kästchen. Nicht zu vergessen sind die Wälder in pixeligem Tannen- und Felsen-Look.

Bis auf die Nostalgie-Optik verhält sich Google Maps genauso wie sonst. Man kann weiterhin beliebig in die Karte hineinzoomen oder den Ausschnitt verändern. Auch die Routenplanung kalkuliert noch mit der Reisegeschwindigkeit eines Pkw und nicht einer Kutsche oder eines Ritters. Die Option "Street View" nutzt man allerdings stilecht mit einem Wikinger.

So oder so: Es bietet sich eine Welt, die ganz neu und gleichzeitig doch sehr vertraut erscheint. Ihre Ästhetik entstammt einer Generation von stilprägenden Computerspielen wie Civilization oder Colonization. Es war eine Zeit, in der die Spieler noch sehr viel Fantasie benötigten, um trotz Pixel-Optik tief in der Spielwelt zu versinken.

Hier geht es zu Google-Maps

Von Philipp David Pries und Florian Weiß

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