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User zahlen bald zum Teil das Doppelte

„Ihr habt den Knall nicht gehört“! Sportsender DAZN erhöht massiv die Preise: Heftiger Shitstorm

DAZN wird ab Februar teuer - Twitter-User reagieren verärgert.
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DAZN wird ab Februar teuer - Twitter-User reagieren verärgert.

Der Internet-Sportsender DAZN erhöht erneut die Preise - und zwar drastisch! Das Monatsabonnement des Streaminganbieters kostet ab dem 1. Februar 29,99 Euro statt 14,99 Euro, der günstigste Vertrag für ein Jahr 274,99 statt 149,99 Euro. 

München - Dieser Preisanstieg gilt nach DAZN-Angaben vom Dienstag für neue Kunden ab 1. Februar und jene, „die ihre beendete Mitgliedschaft reaktivieren“. Bestehende Monatsabonnenten zahlen zunächst noch bis zum 31. Juli den aktuellen Preis. Wie viel sie anschließend zahlen müssen, sei noch nicht abschließend geklärt.

„Derzeit ist noch nicht klar, wie die neue Preisstruktur ab 1. August genau aussehen wird. Wer DAZN zum aktuellen Preis genießen möchte, kann noch bis zum 31.01.2022 ein Jahresabo abschließen und die nächsten zwölf Monate für 149,99 Euro nutzen“, heißt es wörtlich. Bestehende Jahresabonnenten zahlen übrigens bis zum Ablauf ihres Jahresabos - selbst wenn dies nach dem 31. Juni endet - noch den ursprünglichen Preis. Wie es danach weitergeht, ist ebenfalls unklar bzw. wurde noch nicht kommuniziert.

DAZN hatte zuletzt massiv in Medienrechte investiert. Der Streaminganbieter darf seit Beginn der Saison die Partien der Fußball-Bundesliga am Freitagabend und am Sonntagnachmittag live zeigen. Außerdem sind fast alle Spiele der Champions League im Angebot. Der seit August 2016 in Deutschland aktive Pay-Anbieter hatte zuletzt im vergangenen Jahr die Kosten für das Monatsabonnement von 11,99 Euro auf 14,99 Euro erhöht. Unter dem Strich verlangt DAZN ab 1. Februar für das Standart-Monats-Angebot, welches monatlich kündbar ist, das Doppelte. Selbst das „günstigste“ Jahresabo kostet dann satte 125 Euro mehr.

DAZN bietet neben Fußball auch einige andere Sportarten an; darunter American Football, Basketball (NBA) oder Baseball (MLB). Alle weiteren Disziplinen wie Skifahren oder Darts sind in der Regel auch auf anderen Free-TV-Sender zu sehen. Des Weiteren hat der Streaminganbieter vor der laufenden Saison die Rechte für die englische Premier League, NHL und Europa League abgeben müssen.

Heftiger Shitstorm auf Twitter, Facebook und Co.

Auf Twitter, Facebook und Co. hagelt es für diese Preisumstellung heftige Kritik. „DAZN ganz ehrlich, wenn Ihr für Stammkunden die Preise jenseits der 20€ Grenze platziert, werdet Ihr Euer blaues Wunder erleben. Die rennen Euch in Scharen weg. Von 9,99€ auf 14,99€ fand ich okay, war ja auch ein „mehr“ an Wettbewerben dabei. Jetzt nochmal auf 19,99€ z.B. würde ich evtl gerade noch mitgehen, wenn da auch ein Mehrwert Eurerseits gegensteht. Aber das ist dann schon 100% Erhöhung gegenüber dem Startpreis. Über 20€ finde ich einfach nur gierig, unangemessen und nicht tragbar“, rechnet ein User vor. Ein anderer Abonnent erinnert an den lange geltenden Werbeslogan: „Der beste Zehner“.

Ein gutes Haar lässt fast niemand an dem Streamingdienst. „Ihr habts doch den Knall ned gehört. In einer Zeit in der grundsätzlich alles teurer wird. Dafür das fast jedes Spiel in teils unterirdischer Qualität läuft oder zum Teil gar ned? Die Kommentatoren weitestgehend nur Müll reden? Sorry aber hab kein Verständnis dafür dann über das doppelte zu zahlen. Da könnts es behalten“, oder: „Sorry ich bin von Tag 1 euer Fan. Habe alle erhöhungen akzeptiert. Aber diese Nachricht ist eine Frechheit vorallem für uns als Bestandskunden und ebenso Neukunden“, sind noch milde Kommentare.

DAZN versucht unterdessen auf den Sozial-Media-Plattformen zu beschwichtigen.

Es war unser Plan, mit einem sehr niedrigen Preis in die Saison zu gehen, um Fans die Möglichkeit zu geben, DAZN kennenzulernen. Durch diese Preisanpassung wird DAZN den steigenden Kosten für Rechte, Inhalte & somit dem tatsächlichen Wert unseres Angebots erst gerecht.

DAZN DE

Gute Nachrichten gibt es hingegen für User in der Schweiz, Luxemburg und Lichtenstein. Abonnenten aus diesen Ländern sind von der Preisanpassung nicht betroffen.

mz/dpa

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