Soziale Netzwerke

Vorsicht bei Internet-Gerüchten: Das rät die Polizei

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So manches Gerücht geistert durch soziale Netzwerke. Weiterleiten ist in dem Fall keine gute Idee. Foto: Jens Wolf

Aalen - Gerüchte in sozialen Netzwerken sollte man nicht einfach unkritisch verbreiten. Solche Falschmeldungen im Internet warnen zum Beispiel vor vermeintlichen Kinderfängern in einem Auto oder Kleidersammlern, die angeblich auf Katzenjagd gehen sollen.

Dabei sind solche Meldungen in den meisten Fällen falsch, sagt Bernhard Kohn von der Polizei Aalen in Baden-Württemberg. "Die Verfälschung geschieht manchmal bewusst und damit böswillig, manchmal auch, weil der Urheber zu oberflächlich liest."

Für derartige Gerüchte in sozialen Netzwerken werden Kohn zufolge Vorfälle häufig komplett erfunden oder alte Polizei- oder Zeitungsmeldungen kopiert. Diese werden dann neuen Orten und Zeiten zugeordnet. Die Falschmeldungen benutzen oft das Feindbild "schwarzer Mann", sagt Kohn. Die Verbreiter zielen auf die Grundängste der Eltern um ihre Kinder.

Solche Falschmeldungen, sogenannte Hoaxes, kann jeder Internetnutzer einfach verhindern: "Einfach dem Reflex widerstehen, unkritisch auf weiterleiten zu drücken", rät der Polizeisprecher. "Oder sich trauen, aus dem Schneeballsystem "Wenn auch du willst, dass den Kindern nichts passiert, dann teile die Meldung mit zehn Freunden" auszubrechen." Im Zweifelsfall kann ein Anruf bei der Polizei oder der örtlichen Presse weiterhelfen.

Gegen Hoaxes und Falschmeldungen im Netz geht auch das österreichische Portal " mimikama.at" vor. Hier werden aktuelle Fälle gelistet und auf ihre Plausibilität überprüft.

Mimikama

Pressemitteilung der Polizei Aalen

(dpa/tm)

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