Internet-Tipps für junge Surfer und ihre Eltern

Berlin - Nach einer Studie des Branchenverbandes Bitkom sind nicht nur Grundschüler, sondern auch Kindergarten- und Vorschulkinder in Deutschland inzwischen häufig online.

Um die Risiken für Kinder und Jugendliche im Netz zu verringern, hat das Familienministerium am Dienstag gemeinsam mit Branchenverband Internet-Tipps für junge Surfer und ihre Eltern herausgegeben.

Im Folgenden eine Auswahl:

- Kinderschutz im Betriebssystem: Manche Betriebssysteme und Browser bieten Filter gegen Gewalt- und Sexdarstellungen. Eltern sollten im PC für ihr Kind ein eigenes Benutzerkonto anlegen, wo diese Filter nicht einfach entfernt werden können.

- Kinderschutz mit spezieller Software: Ein solches Programm können Eltern etwa auf der Seite www.FragFinn.de gratis herunterladen. Es arbeitet mit den Betriebssystemen Windows XP und Windows Vista zusammen und schafft einen geschützten Surfraum. Kinder können so nur Seiten lesen, die von der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter geprüft wurden.

- Kinder- und Jugendportale: Sie sind eine Hilfe für Eltern, um altersgerechte Angebote für ihre Kinder zu finden. So finden sich auf der Seite www.FragFinn.de auch eine Suchmaschine, Nachrichten und Surftipps. Weitere pädagogisch aufbereitete Angebote sind die Portale www.internauten.de , www.blinde-kuh.de  oder www.seitenstark.de.

- Erfahrungsaustausch: Eltern sollten mit ihren Kindern nicht nur über die Inhalte von Webseiten sprechen, sondern auch über deren Erlebnisse in Chat-Räumen, sozialen Netzwerken oder beim Online-Spielen. So können sie erkennen, ob die Kinder möglicherweise belästigt oder unter Druck gesetzt werden. Kinder sollten nur an moderierten Chats teilnehmen.

- Zeitbegrenzung: Je nach Betriebssystem oder durch Zusatz-Software lässt sich eine Zeitbegrenzung am PC einstellen.

ap

Rubriklistenbild: © dpa

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