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VR auf der gamescom - Die Zukunft des Gamings

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jawoi gmiatlich - So sieht die Zukunft aus: Auf der diesjährigen gamescom durfte ich einen kleinen Blick darauf werfen, wie unser aller Lieblingshobby in ein paar Jahren aussehen könnte - auf jeden Fall in VR:

Ich bin wieder zurück aus den heiligen Hallen der Games in Köln und möchte Euch heute gleich wieder mitnehmen in die Virtuelle Realität – VR auf der gamescom 2017. Neben den großen Herstellern haben es mir dabei besonders die kleineren Entwickler und Nischen-Produkte angetan, soviel schon vorne weg. Auf was sich die VR-Gaming Community in der näheren und auch ferneren Zukunft freuen kann:

Doch alles der Reihe nach: Was leider vollkommen gefehlt hat, war Fallout 4 für PSVR, hier kann ich Euch also leider nichts neues erzählen, schade, einer der Titel, auf den ich mich am meisten gefreut hätte.

Sony - King of VR?

Zuerst hat es mich auf der gamescom natürlich zu Sony gezogen, der Hersteller der PSVR war mit einem eigenen Truck am Start und hat jede Menge VR-Titel vorgezeigt. Irgendwie schon Ironie, dass das beste VR-Spiel nicht direkt am Stand von Sony zu zocken war: Die Rede ist von Ace Combat 7. Hier habt Ihr bei Namco Bandai die Möglichkeit, direkt einzutauchen, und was kann ich sagen: Sowohl am Bildschirm als auch unter dem Headset sieht der Titel beeindruckend aus und kurz: Er spielt sich auch so.

Besonders spannend ist die Integration des Wetters in den neuesten Teil der Flugsimulation. Die Wolken beispielsweise wirken sich nicht nur auf Euer Sichtfeld aus, sie beeinflussen auch das Flugverhalten Eures Jets. Leider müssen wir uns hier bis zum Release noch bis 2018 gedulden und inwieweit auch das Headset in den normalen Missionen benutzt werden kann ist noch unbekannt. Die Frage konnten mir die Mitarbeiter am Stand leider nicht beantworten. Ganz oben auf meinem Wunschzettel also ein vollständiger Support!

Ein Blick auf den Virtual Reality Truck von Sony

Gerne hätte ich alle Titel ausprobiert, dafür war aber leider keine Zeit mehr. Erschwerend kommt hier leider, wenn Ihr selber in Köln seid, dass Ihr Euch nicht wirklich aussuchen könnt, welchen Titel Ihr anzocken wollt. Je nachdem was gerade frei ist, werdet Ihr verteilt, wenn's Euch nicht passt, dann müsst Ihr Euch nochmal anstellen. Nicht ganz glücklich, liebes Sony-Team! Selbst angezockt habe ich "The Impatient" und "Bravo Team".

Das Tempo beim Besuch in der Irrenanstalt ist dabei eher gemäßigt, in Sachen Atmosphäre ist "The Impatient" aber ganz gut. Irgendwie hängt hier immer eine Art Damokles-Schwert über Euch, man rechnet jeden Moment mit einem Schocker. Gefesselt an einen Rollstuhl, also richtig fixiert, mit dem Gesicht des Therapeuten direkt vor einem, ist es mir mehrmals richtig kalt den Rücken runtergelaufen.

Die Bewegungssteuerung hingegen ist leider nicht gut gelungen, ihr zeigt, wohin ihr gehen wollt und drückt einen Button – leider nur mäßig gut umgesetzt. Bei Bravo-Team habe ich dann den Aim-Controller in die Hand bekommen. Weniger die Bewegung auf offenen Feld, viel mehr das Kämpfen von Deckung zu Deckung steht hier im Vordergrund. Optisch sehr fein, spielt sich der Shooter deutlich taktischer als beispielsweise Farpoint, Ihr müsst hier auch immer Euren virtuellen oder echten Kameraden im Hinterkopf haben.

Ich habe mich dann noch mit ein paar anderen Besuchern unterhalten, die unter anderem Skyrim VR & Gran Tourismo Sport spielen konnten. Beide Titel optisch durchaus solide, leidet Skyrim wohl auch an der umständlichen Bewegungssteuerung mit den Move-Controllern. Vom Rennen fahren zeigten sich aber alle richtig begeistert.

Und jetzt gehen wir noch eine Stufe weiter!

Besonders in den Hallen 5 und 10 heben aktuell kleinere Studios, Entwickler und Tüftler VR auf eine neue Ebene. Zusätzlich zum optischen Eindruck unter der Brille steht ganz deutlich auch die physische Immersion in die Virtuelle Realität dort ganz klar im Mittelpunkt. Soll heißen, dass Ihr selbst, mit Eurem ganzen Körper auch das nachempfinden könnt, was Eure Augen unter dem Headset sehen. Beim Autofahren beispielsweise ein passendes und synchronisiertes Feedback über einen beweglich gelagerten Unterbau Eures Stuhls.

Oder auch andere Konstruktionen, die einen Fallschirmsprung oder auch einen Drachenflug auch körperlich erleben lassen. Das ist die Zukunft des Zockens, da bin ich mir absolut sicher, wenn diese Techniken auch für den Hausgebrauch derzeit in Sachen Kosten noch absolut unerschwinglich sind. Von den Stromkosten zum Betrieb mal ganz zu schweigen.

Schaut doch auch auf meinem YouTube-Kanal vorbei, lasst mir ein Abo und einen Daumen auf dem Video da und bis dahin: Bleibt's gmiatlich!

Quelle: rosenheim24.de

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