Nach Terror in Paris

So antwortet Zuckerberg auf Kritik an Facebook

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Marc Zuckerberg hat sein Profilbild nach den Anschlägen in Paris geändert. Er hat Facebooks Frankreich-Flaggen-Filter benutzt.  

New York - Facebook hat vielen Menschen geholfen auszudrücken, wie traurig sie der Terror in Paris macht. Und der Safety Check hat viele beruhigt. Doch es gibt auch Kritik. 

Eigentlich ist Facebooks Safety Check für Naturkatastrophen gedacht. Am Freitagabend hat das soziale Netzwerk nach den Anschlägen für alle User in Paris eine Funktion freigegeben, mit der sie ihren Verwandten und Freunden signalisieren konnten: Ich habe den Terror in Paris überlebt, ich bin in Sicherheit. Wenig später haben Kritiker dem Facebook-Gründer und -Chef Mark Zuckerberg sogleich eine unbequeme Frage gestellt: Warum gab es bei den jüngsten Terroranschlägen in Beirut keinen Safety Check auf Facebook? In der libanesischen Hauptstadt haben die Menschen jeden Tag Angst um ihr eigenes Leben und das ihrer Liebsten.

Künftig häufiger Safety Checks

Mark Zuckerberg findet die Frage "berechtigt", wieso es den Dienst für Paris gab, nicht aber für Beirut und andere Orte. Deshalb plane Facebook auch, den Sicherheitscheck ab sofort auch nach anderen humanen Katastrophen zu aktivieren. Ursprünglich war dieser nur nach Naturkatastrophen geplant. „Wir sind um alle Menschen gleich besorgt. Wir werden hart daran arbeiten, den leidenden Menschen in so vielen Situationen wie möglich zu helfen wie wir können." Für diese Antwort sammelte Zuckerberg mehr als 19.000 Likes (Stand: 17. November, 14.30 Uhr). 

Auch Kritik an Frankreich-Profilbildern

Es ist nicht die einzige Kritik auf die der Facebook-Chef reagierte. Auch der neue Filter für Profilbilder - die Frankreich-Flagge - gefällt vielen Usern nicht. Eine Frau schreibt aufgebracht: "Ich brauche keine Flagge auf meinem Gesicht, ich brauche eine friedliche Welt. Danke!" Zuckerberg antwortete ihr: "Hoffentlich können wir Menschen helfen, ihre Empathie und ihr Verständnis auszudrücken. Wir alle müssen unseren Teil erfüllen."

sah

Quelle: rosenheim24.de

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