"Schei... Job!" - Teenager über Twitter gefeuert

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Mansfield - Diese junge Frau hatte mal so gar keinen Bock auf ihren neuen Job bei einem Lieferservice. Über Twitter verkündete sie ihren Unmut. Dumm nur, wenn der Chef mitliest.

Gekündigt vor dem ersten Arbeitstag - und das auch noch über das soziale Netzwerk Twitter! So erging es einem weiblichen Teenager aus Mansfield im US-Bundesstaat Texas. Die Kündigung hat sich die junge Frau allerdings selbst eingebrockt. Bei Twitter schrieb sie unter dem Nicknamen @Cellla_: "Morgen beginne ich diesen verf... schei... Job."Wenig später war sie besagten Job auch schon wieder los.

Ursprünglich sollte sie am 8. Februar bei einem Pizza-Lieferservice ihren ersten Arbeitstag haben. Dumm nur, dass ihr Beinahe-Boss Robert Waple von einem Mitarbeiter auf den Tweet aufmerksam gemacht wurde und so gar kein Verständnis dafür aufbrachte.

Über Twitter feuerte Robert Waple seine neue Mitarbeiterin (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Seine Reaktion folgte prompt - ebenfalls über Twitter: "Und … Nein, du fängst diesen schei… Job heute nicht an! Du bist gefeuert! Viel Glück mit deinem kein-Geld-kein-Job-Leben!"

Mit dieser Konversation wurden beide über Nacht im Netz berühmt, mittlerweile wurden die Tweets allerdings gelöscht.

Anfangs hielt der Teenager die Kündigung für einen Scherz, nach ihrem Anruf beim Lieferservice gab es dann die Gewissheit: Sie wurde tatsächlich noch vor ihrem ersten Tag gefeuert.

So reagierte @Cella_ auf ihre Kündigung (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Für @Cella_ anscheinend aber gar kein Problem. Nur wenig später postete sie diesen Beitrag: "Ich wurde über Twitter gefeuert" und fügte noch tränenlachende Smileys hinzu.

Waple kann ihre schroffe Reaktion auf den Job beim Lieferservice immer noch nicht nachvollziehen: "Man muss die Registrierkasse bedienen, Telefonbestellungen annehmen, Sandwiches und Salate vorbereiten. Dazu gibt es Gratis-Pizza. Wie schlimm hätte die Arbeit werden können?"

Anscheinend hat die Frau das Geld - nach eigener Angabe - nicht nötig und ließ dies ihren Beinahe-Boss mit einem weiteren Tweet wissen.

hy/redro24

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Picture Alliance

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