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Microsoft kündigt Suchmaschine Bing an

Seattle - Die neue Internet-Suchmaschine von Microsoft heißt Bing. Sie soll am 3. Juni gestartet werden.

Die neu gestaltete Such-Website soll dem Nutzer interessantere Ergebnisse liefern als die beiden jüngsten Suchmaschinen-Versionen Live Search und MSN Search, wie Microsoft am Donnerstag mitteilte. Bing solle es einfacher machen, Dinge im Internet zu kaufen, Reisen zu buchen oder verlässliche Informationen zu Gesundheitsfragen zu finden, hieß es.

Auf die Frage, warum Microsoft den Namen «Bing» gewählt habe, erklärte Firmenchef Steve Ballmer auf einer Konferenz der Zeitung «The Wall Street Journal»: «Es ist ein kurzer Name, man kann es leicht aussprechen, und es funktioniert weltweit.» An Werbung für Bing soll es offenbar nicht fehlen, Berichten zufolge will Microsoft dafür 100 Millionen Dollar ausgeben.

Bislang steckt Microsoft mit seiner Internetsuche seit Jahren schon hinter Google und Yahoo auf dem dritten Platz fest. In den USA lag der Marktanteil im April bei 8,2 Prozent, wie das Marktforschungsunternehmen comScore mitteilte. Google kam auf 64,2 Prozent, Yahoo auf 20,4 Prozent. Die Zahlen sind vor allem für das Geschäft mit der Online-Werbung wichtig. Google macht hier seine großen Gewinne, das Online-Anzeigengeschäft von Microsoft verzeichnete hingegen einen Quartalsverlust. «Das wollen wir besser machen», sagte Ballmer.

Um zu Google aufzuschließen, hatte Microsoft im vergangenen Jahr versucht, Yahoo zu übernehmen und dafür bis zu 47,5 Milliarden Dollar geboten. Yahoo lehnte aber ab. Ballmer erklärte am Donnerstag, Microsoft sei weiter an einer Partnerschaft mit Yahoo, wenn auch nicht mehr an einer Übernahme interessiert. Einzelheiten nannte er nicht.

Rubriklistenbild: © dpa

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