3. Platz für Gamer-Projekt "Logout"

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Die Auszeichnung überreichte Prof. Dr. med. Johannes Gostomzyk, 1. Vorsitzender der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern (LZG), im Bild mit den Vertretern des Projektes, Ludwig Binder (Mitte) und Benjamin Grünbichler (rechts).

Rosenheim - Das Rosenheimer Projekt "Logout" hat verdient Anerkennung bei der Landeszentrale für Gesundheit erhalten. So wird den Gamern geholfen:

55 Projekte aus allen bayerischen Regierungsbezirken hatten sich um die Auszeichnung beworben, die gemeinsam von der Landeszentrale für Gesundheit (LZG) und dem Bayerischen Gesundheitsministerium verliehen wird. Drei Preise waren zu vergeben, sieben weitere Projekte erhielten Belobigungen der Jury. Das Projektteam von „logout – Präventive Interventionen bei exzessiver Mediennutzung“ (Neon – Prävention und Suchthilfe Rosenheim) wurde „für das innovative Beratungsangebot für Jugendliche, Eltern und Multiplikatoren im Rahmen ihrer kreativen gesundheitsförderlichen Initiative“ mit dem dritten Preis ausgezeichnet.

logout erweitert bisher das Angebotsspektrum der gemeinnützigen Beratungsstelle Neon – Prävention und Suchthilfe Rosenheim. Seit Gründung der Beratungsstelle im März 2010 suchten knapp 10% der Hilfesuchenden Unterstützung beim Thema PC- /Internetgebrauch, der Großteil davon fällt auf die exzessive Nutzung von Online- Rollenspielen wie z.B. World of Warcraft. Aufgrund der steigenden Fallzahlen bei Sucht- und Erziehungsberatungsstellen wird eine flächendenkende Implementierung des logout-Projektes angestrebt. „Wir freuen uns sehr über diesen besonderen Preis und hoffen, dass dem Thema dadurch noch mehr öffentliches Interesse entgegengebracht wird“, so Benjamin Grünbichler, Geschäftsführer von Neon.

logout ist ein dreigliedriges Interventionskonzept, das beginnend bei der Prävention an Schulen auch die Beratung und Behandlung dysfunktionaler Nutzungsmuster beinhaltet. „Das Projekt logout ist bundesweit das erste familienorientierte Projekt zu der Thematik exzessiver Computer- und Internetgebrauch“, so Ludwig Binder, ebenfalls Geschäftsführer von Neon. Prof. Dr. med. Johannes Gostomzyk, 1. Vorsitzender der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern (LZG) lobte den Vorbildcharakter des Projektes aus Rosenheim und den Pioniergeist von Neon.

Pressemitteilung Neon

Quelle: rosenheim24.de

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