Böses Erwachen

Darum kommen diese Angeber-Fotos Millionenerben teuer zu stehen!

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Ihre Prahlerei mit dem eigenen Reichtum kommt immer mehr Erben von Superreichen teuer zu stehen. Besonders auf Instagram prahlen sie gerne mit ihrem Vermögen, doch das ruft nicht nur Neider auf den Plan.

Selfies und Fotos vom Essen machen und diese dann mit dem Internet teilen. Das ist ein populärer Trend unter jungen Leuten. Kein Wunder also, dass auch die Kinder von Superreichen ihm frönen. Dies allerdings in entsprechend anderen Dimensionen. Die Website "Rich Kids of Instagram" hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Posts zu sammeln.

Dort findet man etwa diesen jungen Mann, der sich sichtlich über sein Auto und seine geschmackssichere Kleidungswahl freut:

#botero in the cut # #⛱ #istillcantfigureoutwhatscentthatairfreshenerisbutilikeit

Ein von arnold putra (@arnoldputra) gepostetes Foto am

Ebenfalls in diesem Fall freut sich jemand des Lebens der Schönen und Reichen:

Champaign delivery

Ein von @andrewkovalev gepostetes Foto am

Auch Fotos vom eigenen Essen dürfen nicht fehlen, auch wenn dieses auf etwas ungewöhnliche Weise serviert wird ...

Nicht selten werden dabei auch die Grenzen des Geschmacks ausgetestet, etwa wenn dieser junge Mann hier schreibt "Beten wir für Syrien. Wasser sparen, indem wir in Champagner schwimmen!"

Pray for Syria Save water swim in champagne #GRL #moet #rkoi #lote #therichkidsmafia #syria

Ein von John Gustafsson (@giggenrosslee) gepostetes Foto am

Man könnte sich auch über dieses Bild streiten, auf dem eine junge Dame ein T-Shirt mit der Aufschrift "stop being poor" trägt, während sie mit Luxus-Artikeln posiert.

#thepettingzoo

Ein von Quentin Esme Eilers Brown (@quentinesmebrown) gepostetes Foto am

Böses Nachspiel

Doch für manche Millionärs-Clan könnten solche Posts ein böses Nachspiel haben. Wie die britische Tageszeitung "The Guardian" berichtet, werden solche Posts zunehmend von Steuerfahndern ins Visier genommen. So kommt dann unfreiwillig plötzlich der Besitz von nicht versteuerten Jets, Yachten oder, weil das Geo-Tagging beim posten nicht deaktiviert wurde, der Standort von Offshore-Firmen und Luxus-Villen ans Licht.

Auch Betrüger suchen sich ihre Opfer unter den Kindern von Superreichen. So wurde etwa der Mail-Account einer Millionenerbin gehackt, weil diese als Passwort den Namen ihres Lieblingshundes verwendete, den sie auch überall in ihren Posts in sozialen Netzwerken erwähnte. In der Folge erhielt ihre Familie gefälschte Rechnungen, während sie gerade im Urlaub weilte. Es entstand ein Schaden von fast einer Million Dollar, bevor der Betrug entdeckt wurde.

hs

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Screenshot Instagram

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