Studie: Facebook macht süchtiger als Sex

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Facebook macht süchtig, sogar süchtiger als Drogen. Das hat eine Studie herausgefunden.

Chicago - Lieber Facebook und Twitter als Sex oder ein Bierchen: Eine Studie bringt Erstaunliches in punkto Social Media ans Licht.

Widerstand ist zwecklos: Eine Studie der Universität Chicago zeigt, dass Facebook, Twitter & Co süchtig machen - und zwar süchtiger als Sex, Alkohol oder sonstige Drogen. Das berichtet meedia.de

Der Drang, sich kurz mal bei Facebook einzuloggen, die Mails abzurufen oder mal schnell etwas zu twittern, scheint für viele extrem stark zu sein. Besonders erstaunlich: Selbst den Sexualtrieb konnten die Probanden besser unterdrücken als den Medienkonsum, insbesondere die  Nutzung von Social Media.

Das enorme Suchtpotenzial führen die Experten auf die extrem hohe Verfügbarkeit zurück. Dies liegt wiederum auch an dem rapiden Anstieg der mobilen Internetnutzung. Laut einer Forsa-Umfrage zum “Safer Internet Day” am 7. Februar 2012 besitzt ein Drittel der 30- bis 44-Jährigen und gut jeder Fünfte der 45- bis 54-Jährigen ein internetfähiges Smartphone.

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An der Studie haben 205 Probanden aus dem Raum Würzburg zwischen 18 und 85 Jahren teilgenommen. Ein Forscherteam der Universität Chicago hat sie eine Woche lang beobachtet und ihr Verlangen gemessen. Dafür haben die Wissenschaftler die Testpersonen über einen Zeitraum von 14 Stunden sieben Mal am Tag danach gefragt, welche Bedürfnisse sie in den letzten 30 Minuten verspürt haben. Sie erhielten 10.558 Antworten, von denen 7.827 eindeutiges Verlangen nach Facebook, Twitter & Co. signalisierten.

ed

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