"Der Mann sollte immer der Boss sein"

Machen Energy-Drinks homophob und frauenfeindlich?

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Eine Studie der Texas Tech University und der University of Akron gelangt zu einem eigenwilligen Schluss. Sind Menschen, die Energy-Drinks kaufen, homophob und frauenfeindlich?

Verbindet die Konsumenten von Energy-Drinks mehr miteinander, als ihre Vorliebe für die extrem süße, koffeinhaltige Brause? Eine Studie an den US-amerikanischen Universitäten Texas Tech und University of Akron will dies bewiesen haben.

Homophob und frauenfeindlich?

Die Huffington Post USA fasste das Ergebnis etwa so zusammen: Die Männer, die an die Werbebotschaften von Energy-Drink-Herstellern glaubten, nahmen auch mehr dieser Getränke zu sich. Und sie stimmten eher Sätzen zu wie: "Der Mann sollte immer der Boss sein", "Homosexuelle sollten nicht heiraten", "Ein Mann sollte eher Actionfilme schauen, als romantische Bücher lesen."

Begründet sahen die Wissenschaftler aus den USA das Ganze darin, dass sich vom Marketing der großen Energy-Drink Hersteller eher konservative Kreise angesprochen fühlen. Die Werbung zielt oft darauf ab, den Konsum von Energy-Drinks als besonders männlich darzustellen.

Ronald Levant, Professor an der University of Akron sagte der Huffington Post USA dazu: "Ich denke, die Botschaft, die bei diesen Männern ankommt, ist: Wenn du ein junger, weißer, heterosexueller Mann bist, dann sind Energy-Drinks etwas für dich"

All zu ernst sollte man die Studie dann allerdings auch nicht nehmen. Schließlich wurde sie lediglich mit Hilfe von etwas mehr als 450 männlichen, amerikanischen Studenten erhoben. Wahrlich keine repräsentative Auswahl an Probanden.

ln

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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