Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Was tun, wenn Facebook-Freunde fremdenfeindlich werden

Fremdenfeindliche Kommentare muss man nicht dulden. Man hat mehrere Möglichkeiten, dagegen vorzugehen. Foto: Andrea Warnecke
+
Fremdenfeindliche Kommentare muss man nicht dulden. Man hat mehrere Möglichkeiten, dagegen vorzugehen. Foto: Andrea Warnecke

Was manch einer gerade in seiner Timeline liest, ist erschrenkend. Freunde äußern in der Flüchtlingsdebatte rechte Parolen. Was soll man dann tun? Viele fragen sich, ob man sich auf eine Diskussion einlassen sollte.

Berlin (dpa/tmn) - Die Flüchtlingsdebatte lässt bei vielen Menschen die Gefühle hochkochen. Bei manchen führt das so weit, dass sie sich fremdenfeindlichen Äußerung anschließen und in Kommentaren und Bildern die Hetze verbreiten. Was man dagegen tun kann, verrät die Amadeu Antonio Stiftung.

«Diese Inhalte zu melden, ist auf jeden Fall immer einen Versuch wert», sagt Julia Schramm von der Amadeu Antonio Stiftung. Bei jedem Posting auf Facebook gibt es die Möglichkeit, über einen Button Inhalte wegen Hassbotschaften an das Hilfe-Team des sozialen Netzwerks zu melden. Kommen die Mitarbeiter zu dem Schluss, dass das Posting gegen die Gemeinschaftsstandards verstößt, wird es gelöscht.

«Diskutieren ist sehr zeitintensiv und kann einen selbst ins Fadenkreuz rücken», sagt Schramm. «Es gibt aber genug Menschen in Deutschland, bei denen man mit Argumenten noch etwas erreichen kann.» Auch Beratungsstellen und Stiftungen könne man kontaktieren und sich dort Informationen und Hilfe holen. Im Ernstfall sollte man einen entsprechenden Post bei der Polizei anzeigen.

«Der Hass kommt selten von heute auf morgen und offen», sagt Thomas Lückerath, der Chefredakteur des Medienmagazins DWDL.de. Oft fange es damit an, dass unseriöse Quellen mit falschen Behauptungen verbreitet werden. «Wenn man Freunde, Verwandte und Bekannte darauf hinweist und sagt: «Das, was du da gerade teilst, das stimmt nicht; was nutzt du für Quellen?», da kann man schon ein frühes Zeichen setzen.» Bekommt man offenen Hass zu sehen, solle man versuchen, zunächst mit der Person zu sprechen. «Nur wenn das keine Wirkung mehr hat, sollte man die anderen Möglichkeiten ausschöpfen», sagt Lückerath.

Online Beratung gegen Rechtsextremismus

Verfassungsschutz Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten

Amadeu Antonio Stiftung

Aussteigerinitiative Exit Deutschland

Netz gegen Nazis

Kommentare