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Hüllenlose Frau am Heizkörper

AfD postet Bild mit angeketteter Frau - selbst Wähler der Partei sind fassungslos

Landesparteitag der AfD NRW
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Landesparteitag der AfD NRW

Provokation gehört zur Kernkompetenz der AfD. Kaum ein Tabu, das nicht bewusst gebrochen würde. Doch das jüngste Bild, das im Namen der Partei gepostet wurde, entsetzt selbst ihre Anhänger.

Dresden - Die Landtagswahl in Görlitz ist inzwischen Geschichte, doch ein Kampagnen-Motiv wirkt nach und sorgt für Aufruhr - selbst unter Sympathisanten der Partei. Es geht um ein Foto, das eine junge, unbekleidete Frau zeigt, die an einen Heizkörper gekettet ist und voller Panik in Richtung eines angedeuteten Peinigers blickt. „Pfefferspray hilft nicht immer. Gute Politik schon“, steht dabei. 

AfD postet Bild mit unbekleideter Frau - Selbst Sympathisanten sind erschüttert

Die drastische Bildsprache irritiert sogar AfD-Anhänger. „Furchtbar“, „Geht gar nicht“, „geschmacklos“, so die Reaktionen der AfD-Anhänger. „Völlig daneben“ befand auch AfD-Landtagskandidat Norbert Mayer (62) aus Freital, wie Bild berichtet. 

„Das Foto stammt von einem Online-Bilderdienst“, wird AfD-Sprecher Andreas Harlaß (57) zitiert, der das Motiv auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte und sich nun offenbar freut, dass sein Coup gelungen ist. Auf seiner Seite postete er im Nachgang einen Ausschnitt und schrieb dazu: „Das erste Wahlplakat hat es in die Zeitung geschafft.“

In viele Online-Medien schaffte es die AfD am Donnerstag auch mit einer anderen umstrittenen Aktion: Die Partei hat ein Online-Portal „gegen links“ gestartet. Die Berichte auf der Webseite sollen von den AfD-Kreisverbänden geprüft werden. Noch dicker kam es einen Tag später: Der sächsische Landeswahlausschuss kassierte große Teile der AfD-Liste für die Landtagswahlen. In Nordrhein-Westfalen hat die Eskalation eines Streites innerhalb der AfD dazu geführt, das der Landesvorstand fast geschlossen zurückgetreten ist. 

CDU-Politiker Friedrich Merz plädierte am Wochenende ungeachtet dieser Querelen für einen „unaufgeregten“ Umgang mit der AfD.

es

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