Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Urheber ist noch unklar

Afghanistan: Rakete trifft Hochzeitsgesellschaft

+
Mindestens 20 Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder, sind bei einem Raketenangriff auf eine Hochzeitsfeier in der südafghanischen Provinz Helmand getötet worden.

Kabul - Eine Hochzeitgesellschaft feiert in einem Haus in Afghanistan. Dann schlägt eien Rakete ein - mindestens 20 Menschen sterben. Ob die Taliban das Geschoss abfeuerten, ist noch unklar.

Mindestens 20 Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder, sind bei einem Raketenangriff auf eine Hochzeitsfeier in der südafghanischen Provinz Helmand getötet worden. Das Geschoss habe in der Nacht zum Donnerstag ein Haus getroffen, in dem sich eine Hochzeitsgesellschaft aufhielt, sagte der Sprecher des afghanischen Verteidigungsministeriums, Dawlat Wasiri, der Nachrichtenagentur dpa. Das Gouverneursamt hatte zuvor lediglich von einer Explosion gesprochen. Der Sprecher des Provinzgouverneurs teilte mit, der Angriff habe sich im Distrikt Sangin ereignet. Mindestens 45 Menschen seien verletzt worden.

Der genaue Hintergrund des Einschlags war noch unklar. „Wir können lediglich den Vorfall bestätigen“, sagte Wasiri. Noch sei nicht geklärt, wer die Rakete abgefeuert habe. Ermittler seien vor Ort. Lokale Medien hatten zuvor berichtet, die Taliban hätten eine Rakete auf die Hochzeitsfeier abgefeuert. Die Taliban dementierten das und beschuldigten das afghanische Militär. Der Distrikt Sangin ist eine der unsichersten Gegenden in der Provinz Helmand. Die Taliban bauen dort Mohn an.

Der 13-jährige Nato-Kampfeinsatz in Afghanistan ist zum Jahreswechsel zu Ende gegangen. Für die anschließende Mission zur Ausbildung und Beratung der afghanischen Streitkräfte sollen 12 000 ausländische Soldaten im Land bleiben, darunter 850 Deutsche. Der Einsatz ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. In den vergangenen Monaten haben die Anschläge der Taliban zugenommen.

dpa

Kommentare