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Analphabeten: Kein Anspruch auf Einbürgerung

Leipzig - Ausländischen Analphabeten darf die Einbürgerung in Deutschland verwehrt werden. Das hat am Donnerstag das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden.

Damit wiesen die Richter die Klage eines Türken ab. Der Mann lebt seit 1989 in der Bundesrepublik und ist als Asylberechtigter anerkannt. Seinen Antrag auf Einbürgerung lehnten die Behörden in Baden-Württemberg allerdings ab, weil der Mann weder lesen noch schreiben kann.

Die obersten deutschen Verwaltungsrichter urteilten, der Ausländer habe keinen Anspruch auf Einbürgerung. Die Entscheidung liege im Ermessen der Behörden. Die hatten ihm auch vorgehalten, dass er nicht genug getan habe, um wenigstens ein bisschen lesen und schreiben zu lernen. 

dpa

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