Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Antiterrorkampf: CIA will noch mehr Drohnen

+
Eine amerikanische Predator-Drohne in Afghanistan.

Washington - Der US-Geheimdienst CIA will nach Angaben der „Washington Post“ mehr bewaffnete Drohnen für den Antiterrorkampf.

Darauf dringe der Chef der Spionagebehörde, David Petraeus, beim Weißen Haus, berichtete die Zeitung am Freitag unter Berufung auf Regierungsbeamte. Bisher verfüge die CIA zwischen 30 und 35 Drohnen. Sollte dem Ersuchen stattgegeben werden, könnten bis zu zehn weitere unbemannte Flugzeuge hinzukommen.

Den Angaben zufolge würde ein solcher Schritt die Fähigkeit der CIA zu tödlichen Angriffen auf mutmaßliche Terrorziele in Pakistan und im Jemen verstärken. Zugleich könnte die Behörde schneller und flexibler auf neu entstehende Bedrohungen in verschiedenen Teilen der Welt reagieren.

Das sind die Taliban

Das sind die Taliban

Der Begriff Taliban (“Koranschüler“) hat sich als Bezeichnung für die islamistischen Aufständischen in Afghanistan eingebürgert. © dpa
Die “Gotteskrieger“ kämpfen für einen Abzug der ausländischen Soldaten und den Sturz der Regierung Karsai. © AP
Sie wollen wieder ihr Islamisches Emirat Afghanistan errichten. © AP
Bis 2001 hatten sie die Macht über das Land am Hindukusch. © AP
Maßstab aller Ordnung ist für die Taliban eine besonders strenge Auslegung der Scharia, des islamischen Rechts. Foto: Afghanische Frau in einem Burka-Schleier. © dpa
Gegründet wurde die Bewegung von Absolventen pakistanischer und afghanischer Koranschulen. © AP
Die Taliban sind Sunniten, wie die Mitglieder aller derzeit international operierender islamistischer Terrorgruppen. © AP
Die Taliban konnten sich unter ihrem Anführer Mullah Omar nach dem Sturz ihres Regimes wieder zu einer schlagkräftigen Guerillatruppe formieren. © AP
Trotz mehr als 100 000 ausländischer Soldaten im Land sind sie seit einigen Monaten stark wie nie zuvor. © AP
Schätzungen über die Zahl ihrer Kämpfer reichen bis zu mehreren zehntausend. © AP
Anschläge und Angriffe werden oft vom benachbarten Pakistan aus gesteuert. © AP
Dabei nehmen die Taliban keine Rücksicht auf Unbeteiligte und sind für die meisten zivilen Opfer in dem Konflikt verantwortlich. © AP

Wie es weiter heißt, haben Vertreter des Pentagons und anderer Stellen in der Vergangenheit Besorgnis über eine Aufstockung des Arsenals und eine Ausweitung der Rolle bei tödlichen Einsätzen gegen Terroristen geäußert. Denn eine solche Expansion würde die Funktion des Geheimdienstes immer weiter von der traditionellen Späh-Funktion in Richtung einer paramilitärischen Streitmacht verlagern. Das Pentagon habe dem CIA-Ersuchen in diesem Fall aber nicht widersprochen. Hintergrund sei die Sorge, dass die politischen Unruhen in Nahost und Nordafrika neue Möglichkeiten für die Terrororganisation Al Kaida und deren Verbündeten eröffnet hätten.

dpa

Kommentare