CSU attackiert SPD nach Kritik an Guttenberg-Reise

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Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, M) spricht am Montag beim Essen im Feldlager Kundus (Afghanistan) der Bundeswehr mit Soldaten.

Berlin - Die CSU im Bundestag hat die SPD nach ihrer Kritik am Afghanistan-Besuch von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mit seiner Ehefrau attackiert.

“Das ist eine Beleidigung gegenüber unseren Soldatinnen und Soldaten, dass Herr Gabriel seine eigene offensichtliche Primitivfantasie unterstellt“, sagte CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich am Dienstag in Berlin. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hatte die Reise der Guttenbergs als “absolut unangemessen“ kritisiert und gesagt, es fehle noch das Fernsehsternchen Daniela Katzenberger.

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Der CSU-Landesgruppenvorsitzende stellte sich hinter Guttenberg. “Ich glaube, dass Karl-Theodor zu Guttenberg ein wichtiges Zeichen setzt“, sagte Friedrich. Die Medien hätten “unfreundlich“ auf die Mitreise von Stephanie zu Guttenberg reagiert, die Soldaten hätten dies ganz anders bewertet: “Mit welcher Begeisterung sie auch Frau zu Guttenberg empfangen, das finde ich bezeichnend.“ Die unterschiedlichen Reaktionen sollten “uns alle nachdenklich machen“. Nach Angaben der Bundesregierung hatte die Ehefrau des Ministers die Reisekosten selbst gezahlt.

dpa

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