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NSU-Morde: Beckstein macht Behörden keine Vorwürfe

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Bayerns früherer Innenminister Günther Beckstein (CSU) sieht nach wie vor keine Versäumnisse der bayerischen Behörden bei den Ermittlungen zur Neonazi-Mordserie mit zehn Todesopfern.

Berlin - Bayerns früherer Innenminister Günther Beckstein (CSU) sieht nach wie vor keine Versäumnisse der bayerischen Behörden bei den Ermittlungen zur Neonazi-Mordserie mit zehn Todesopfern.

Es sei zwar höchst bedauerlich, dass die Täter damals nicht gefasst wurden, sagte Beckstein am Donnerstag in Berlin. “Aber ich habe keine substanziellen Vorwürfe an die ermittelnden Behörden zu machen.“ Es habe eben keine heiße Spur gegeben, betonte er.

Die Ermittlungen seien mit einem so großen Aufwand wie in keinem anderen Fall geführt worden. “Wir haben Millionen Daten von Funkzellen überprüft, wir haben Zigtausende von Videobildern gerastert. Wir haben Tausende von Spuren und Personen überprüft.“ Beckstein wird seit dem Nachmittag vor dem Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Neonazi-Mordserie befragt. Er ist der erste ehemals politisch Verantwortliche, der als Zeuge in dem Gremium auftritt.

Den Rechtsterroristen werden Morde an neun Kleinunternehmern türkischer und griechischer Herkunft sowie an einer Polizistin vorgeworfen. Fünf Morde wurden in Bayern begangen, weshalb das Verhalten der bayerischen Behörden und die Arbeit der bayerischen Soko “Bosporus“ zunächst im Mittelpunkt des Ausschusses stehen.

dpa

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