Bericht: Wulff entschuldigt sich bei Geerkens für Ärger

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Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, hat Bundespräsident Christian Wulff (links) während seines Kuwait-Besuches dem Osnabrücker Unternehmer Egon Geerkens eine SMS geschickt mit der Entschuldigung, dass er wegen des 500.000-Euro-Darlehens so in die Öffentlichkeit gezerrt werde.

München - Bundespräsident Christian Wulff hat sich nach “Focus“-Informationen bei dem Osnabrücker Unternehmer Egon Geerkens für den Wirbel um den umstrittenen Privatkredit entschuldigt.

Wie das Nachrichtenmagazin am Samstag vorab berichtete, hat Wulff während seines Kuwait-Besuches Geerkens eine SMS geschickt mit der Entschuldigung, dass er wegen des 500.000-Euro-Darlehens so in die Öffentlichkeit gezerrt werde. Der Ärger tue ihm leid, soll Wulff geschrieben haben. Der umstrittene Kredit wurde am Dienstag publik, als sich Wulff in Kuwait befand. Öffentlich nahm der Bundespräsident am Donnerstag Stellung.

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Geerkens beharrte im Gespräch mit dem “Focus“ darauf, dass das Darlehen vom Konto seiner Frau stamme, er aber den Verrechnungsscheck der Bundesbank ausstellen ließ und diesen auch persönlich an Wulff übergab. Dem Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“ hatte Geerkens gesagt, er selbst habe die Verhandlungen mit Wulff geführt.

Der Grünen-Rechtspolitiker Hans-Christian Ströbele sagte dem “Focus“, wenn sich bestätige, dass Geerkens mit Wulff geführt habe, “dann könnte das die Lage völlig verändern“. Ströbele fügte hinzu: “Dann wird es eng für Herrn Wulff.“

dapd

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