BKA: Kein Grund zu Panik und Hysterie

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Mit verstärker Polizeipräsenz reagierte Deutschland auf die Terrorgefahr - doch laut BKA bestehe kein Grund zur Panik und Hysterie.

Hamburg/Berlin - Das Bundeskriminalamt (BKA) hat nach den Berichten über einen angeblich geplanten Terroranschlag auf den Reichstag vor Panik und Hysterie gewarnt. Für beides bestehe kein Anlass

Das sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke am Samstag in Hamburg. "Es gibt auch keinen Grund, irgendeine öffentliche Veranstaltung abzusagen." Das Bundeskriminalamt versuche, alle Erkenntnisse durch zusätzliche Ermittlungen abzuklären.

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Die Berichte über einen angeblich auf den Reichstag geplanten Anschlag wirkten hinein in die konkreten verdeckten Ermittlungen der Sicherheitsbehörden, sagte Ziercke. Daher wolle er zu den Berichten keine Angaben machen. Solche Äußerungen würden die Ermittlungen und Quellen gefährden. "Natürlich ist es so (...), dass symbolträchtige Objekte in Deutschland insgesamt im Fokus stehen könnten", räumte der BKA-Präsident ein. Deshalb gebe es auch zusätzliche Präsenz der Polizei an solchen Orten.

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte berichtet, ein deutscher Islamist aus dem Ausland habe sich beim BKA gemeldet und davor gewarnt, ein Kommando der Terrororganisation Al-Kaida und verbündeter Gruppen wolle möglicherweise den Sitz des Bundestages stürmen, Geiseln nehmen und ein Blutbad anrichten. Die Attacke auf die Touristenattraktion sei im Februar oder März geplant.

dpa

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