Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Rechnungshof behauptet

BND: Pullach-Schließung spart 30 Millionen im Jahr

+
Blick auf den Eingang des Bundesnachrichtendienstes (BND) in Pullach (Archivbild).

Berlin - Gerade erst gab es eine weitere millionenschwere Finanzspritze für den Berliner BND-Neubau. Jetzt wird bekannt: Eine Schließung des Standorts Pullach würde 30 Millionen Euro einsparen - im Jahr.

Ein Komplettumzug des Bundesnachrichtendienstes (BND) von Pullach bei München nach Berlin würde nach Berechnungen des Bundesrechnungshofes etwa 30 Millionen Euro im Jahr einsparen. Der Rechnungshof bleibe daher „bei seiner früheren Empfehlung, den Standort Pullach aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit der Aufgabenerledigung aufzugeben“, heißt es in einem der Deutschen Presse-Agentur dpa in Teilen vorliegenden Papier der Rechnungsprüfer für das Vertrauensleutegremium des Haushaltsausschusses im Bundestag.

Die Abgeordneten hatten am Dienstag eine neue Finanzspitze in Höhe von 101,15 Millionen Euro für den BND-Neubau im Zentrum Berlins freigegeben. Für das Bauprojekt wird nun eine Gesamtsumme von 912,4 Millionen Euro veranschlagt. Ursprünglich waren im Jahr 2005 insgesamt 720,28 Millionen Euro geplant. Der Standort Pullach soll auch nach dem für 2016 geplanten Abschluss des Umzugs erhalten bleiben. Dort bleibt ein Aufklärungszentrum mit 1000 Arbeitsplätzen.

Von Connery bis Craig: Die Bond-Darsteller

Von Connery bis Craig: Die Bond-Darsteller

Der "Ursprungs-Bond": Sean Connery. "James Bond jagt Dr. No" war der erste Roman von Ian Fleming, der verfilmt wurde. Ursula Andress war das erste Bond-Girl. © telebunk-mm
Sechs Filme lang mimte der Schotte den Geheimagenten - es war sein Durchbruch als Schauspieler. Zuvor hatte er sich übrigens in allerlei anderen Berufen versucht: Unter anderem Milchmann, Bademeister und Möbelpolierer. © ap
"Diamantenfieber" kam 1971 in die Kinos. Danach wollte Sean Connery andere Rollen versuchen. Nie mehr, soll er gesagt haben, wolle er den James Bond geben. © ard-mm
Für eine Parodie kehrte er dann doch noch einmal in die Rolle zurück. Der Titel: "Sag niemals nie". Danach ging es mit Connerys Karriere erfolgreich weiter. © dpa
Schon 1969, zwischen zwei Sean Connery-Filmen, hatte ein anderer Schauspieler sein Glück als James Bond versucht. George Lazenby trat allerdings nur einmal in den "Geheimdienst Ihrer Majestät", so der Titel. Ab 1973 übernahm Roger Moore die Rolle des Doppelnull-Agenten. Sein erster Film war "Leben und sterben lassen". Den Titelsong "Live and let die" sang Ex-Beatle Paul McCartney. © ard-mm
"Der Spion, der mich liebte" mit Barbara Bach als Bond-Girl und Curd Jürgens als Bösewicht, war Moores drittes Bond-Abenteuer. © united artists
Mit zwei Bond-Girls schmückte sich Roger Moores James Bond in "Der Mann mit dem goldenen Colt": Britt Ekland (re.) und Maud Adams. Letzere war die einzige Frau, die zweimal in einem Bond-Film mitspielte: Sie war auch in "Octopussy" neun Jahre später zu sehen. © dpa
Roger Moore war ganze sieben Filme in der Rolle zu sehen. Dann überließ er, mit 58 Jahren, das Feld dem nächsten Darsteller. © dpa
Mit 41 Jahren wurde Timothy Dalton 1987 zum James Bond. Er hielt sich allerdings nur zwei Filme lang, "Der Hauch des Todes" und der als bis dahin düsterste Bond bezeichnete "Lizenz zum Töten". © telebunk-mm
Nach sechsjähriger Bond-Pause - das hatte es davor noch nicht gegeben - wurde Pierce Brosnan 1995 als Geheimagent verpflichtet. Mit "GoldenEye" startete seine 007-Laufbahn, die vier Filme lang andauerte. © dpa
"Der Morgen stirbt nie", "Die Welt ist nicht genug" und "Stirb an einem anderen Tag" (im Bild eine Szene mit Halle Berry) hießen die erfolgreichen Fortsetzungen der Serie. © dpa
2002 war dann Schluss: Der 49-jährige Brosnan wurde durch einen neuen Schauspieler ersetzt. © dpa
2006 wurde Daniel Craig neuer Doppelagent. Der 38-jährige Brite debütierte mit dem Film "Casino Royal", der die Anfänge des Geheimagenten darstellte. © dpa
"Ein Quantum Trost" ist der bislang letzte James-Bond-Film. So wie es aussieht, wird Daniel Craig auch im nächsten Streifen, der 2011 erscheinen soll, wieder in die Rolle schlüpfen. © dpa

Laut Rechnungshof könnten bei einer Auflösung des BND-Standortes Pullach Einsparungen und Erlöse in Höhe von 94 Millionen Euro erzielt werden, wenn das Gelände als Gewerbegebiet ausgewiesen werde. Bei einer Umwandlung in ein Wohngebiet wären es demnach sogar 175 Millionen Euro.

Da nicht alle Arbeitsplätze des BND in der neuen Zentrale untergebracht werden könnten, müsste die bisherige BND-Liegenschaft im Süden Berlins bei einer Schließung des Standorts Pullach teilweise weitergenutzt werden, schreiben die Prüfer. Dies würde jährliche Miet- und Betriebskosten sowie Kosten für Personal in Höhe von 13 Millionen Euro verursachen. „Die Weiternutzung der Liegenschaft Pullach wäre mit 30 Mio. Euro mehr als doppelt so teuer“, heißt es in dem Rechnungshof-Papier.

Roger Moore: Sein Leben in Bildern

Roger Moore: Sein Leben in Bildern

Roger Moore im Alter von 26 Jahren, mit seiner damaligen Ehefrau Dorothy Squires. Ersten Erfolg als Schauspieler hatte der Londoner ab 1962 mit der Serie "The Saint". Er spielte Simon Templar, einen Mann im Kampf gegen das Böse. © dpa
Diesem Thema blieb er auch in der Serie "Die Zwei" (Original:"The Persuaders") treu. An der Seite von Tony Curtis jagte Moore böse Buben - auf sehr humorvolle Art und Weise. © Sat.1
Im Jahr 1973 war Moore dann das erste Mal James Bond. Das Bild entstand bei den Dreharbeiten zum zweiten Bond mit Moore "Der Mann mit dem goldenen Colt". © dpa
Insgesamt sieben Mal schlüpfte Moore in die Rolle des Geheimagenten. © dpa
Zwischen den James-Bond-Filmen hatte Roger Moore auch andere Engagements: Hier in "Die Seewölfe kommen" (1979). © Kabel1/dpa
Moore mit Barbara Bach in "James Bond: Der Spion, der mich liebte". Als er Bond zum letzten Mal darstellte, im Film "Im Angesicht des Todes", war er bereits knapp 58 Jahre alt. © united artists
1991: Roger Moore mit (v.re.) Curd Jürgens, Maria Schell und ihrem Ex-Ehemann Veit Relin. © Archiv
Seit 1991 engagiert sich Roger Moore als UNICEF-Botschafter. Hier nimmt er in München einen Scheck entgegen (1997). © Marcus Schlaf
Fußball-Fan Moore bekommt vom Manchester United-Manager Sir Alex Ferguson ein Ehren-Trikot überreicht. © dpa
Von der Britischen Königin wurde Moore mit dem Kreuz des Britischen Königreichs ausgezeichnet. 2003 wurde er schließlich zum "Sir". Hier auf dem Bild zu sehen ist er neben Sänger Tom Jones. © dpa
2002 heiratete Moore Christina Tholstrup. Sie ist seine vierte Ehefrau. © dpa
Zum 80. Geburtstag von Sir Peter Ustinov (2001) gratulierte auch Roger Moore herzlich. © dpa
Neben seinem Engagement bei der UNICEF ist Moore auch bei der Tierrechtsorganisation PETA aktiv. © dpa
Vergangene Woche wurde der mittlerweile 83-Jährige mit dem Diva-Award ausgezeichnet. © dpa

Der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, sagte dem Berliner „Tagesspiegel“ (Onlineausgabe), die SPD-Fraktion habe den Komplettumzug beantragt, „um zumindest mit den Einsparungen aus der Schließung in Pullach die Mehrkosten abzufedern“. Weil die Koalitionsvertreter diesen Vorschlag abgelehnt hätten, habe die SPD der Anhebung der Kostenobergrenze nicht zugestimmt. „Die SPD hat sich immer für einen vollständigen Umzug des BND nach Berlin eingesetzt, weil nur so die angestrebten Synergieeffekte für die Arbeit des Dienstes erreicht werden können und die Reform des Dienstes nur so erfolgreich abgeschlossen werden kann“, sagte Schneider. Der „Tagesspiegel“ hatte zuerst über das Papier der Rechnungsprüfer berichtet.

dpa

Kommentare