"Intellektuelle und körperliche Bürde"

Präsidentenamt macht Gauck zu schaffen

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Joachim Gauck ist der Nachfolger von Christian Wulff im Amt des Bundespräsidenten.

Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck macht sein Amt offenbar zu schaffen. Seine frühere Lebensgefährtin will gar "Ermüdungserscheinungen" ausgemacht haben, zitiert der "Spiegel".

Die Arbeit könne "nicht in diesem Tempo und in dieser Intensität weitergehen", zitierte der "Spiegel" am Sonntag vorab Aussagen Gaucks aus einer neuen Biografie des Staatsoberhauptes. Auch enge Mitarbeiter des Bundespräsidenten beschreiben in dem Buch des Autors Mario Frank demnach die Belastung Gaucks. Eine Beraterin des Bundespräsidenten, seine frühere Lebensgefährtin Helga Hirsch, spricht im Buch laut "Spiegel" von "Ermüdungserscheinungen".

Gauck beklage die vielen Terminzusagen, die seine Vorgänger gemacht hätten und die der neue Präsident nun erfüllen müsse, zitierte der "Spiegel" Aussagen Hirschs in dem Buch. Die "intellektuelle und körperliche Bürde des Amtes" belaste den Bundespräsidenten. Der 73-Jährige frühere DDR-Bürgerrechtler ist seit März 2012 Bundespräsident. Seine Amtszeit läuft bis 2017.

Das waren die deutschen Bundespräsidenten

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afp

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