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Weitere Strafzölle verhängt

USA im „Handelskrieg“ mit China? Trump mit überraschender Aussage

Joint Press Conference with the President of the United State and presidents of Estonia, Latvia and Lithuania
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US-Präsident Donald Trump spart nicht mit Kritik an früheren Regierungen.

Trotz der von China angekündigten massiven Strafzölle auf US-Produkte sieht US-Präsident Donald Trump sein Land nicht in einem Handelskrieg mit China.

Update 15.43 Uhr

"Wir sind nicht in einem Handelskrieg mit China", diesen Krieg hätten die USA schon "vor vielen Jahren verloren", schrieb Trump am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Die Schuld für diese von ihm konstatierte Niederlage schrieb Trump früheren US-Regierungen zu - den "dummen oder inkompetenten Leuten, die die Vereinigten Staaten vertreten haben". Die Folge sei ein jährliches Handelsdefizit mit China von 500 Milliarden Dollar (407 Milliarden Euro) sowie Diebstahl geistigen Eigentums durch China im Wert von weiteren 300 Milliarden Dollar. "Wir können nicht zulassen, dass dies weitergeht!", twitterte Trump. Das Handelsdefizit mit Peking betrug indes im vergangenen Jahr nach Angaben der US-Regierung gut 375 Milliarden Dollar.

China verhängt neue Strafzölle auf US-Produkte

Peking - Auf Sojabohnen, Flugzeuge, Autos und andere importierte Produkte im Wert von insgesamt 50 Milliarden Dollar (40,6 Milliarden Euro) würden Strafzölle in Höhe von 25 Prozent erhoben, teilte das Handelsministerium in Peking am Mittwoch mit. Zuvor hatte Washington eine Liste mit chinesischen Importwaren veröffentlicht, die mit Strafzöllen belegt werden sollen.

Der Zeitpunkt, ab dem die Zölle gelten sollen, werde in Kürze bekanntgegeben, teilte das Ministerium weiter mit. China reagierte mit der Liste wie angekündigt auf Pläne aus Washington, chinesische Importwaren mit Strafzöllen zu belegen.

Trump beklagt „unfaire Handelspraktiken“

Die USA hatten am Dienstag eine vorläufige Liste mit chinesischen Importwaren im Wert von rund 50 Milliarden Dollar (etwa 40 Milliarden Euro) vorgelegt, die mit hohen Abgaben belegt werden sollen. Betroffen sind rund 1300 Produkte, darunter Elektronikprodukte, Flugzeugteile, Medikamente, Maschinen und andere Güter.

Mit der Gegenreaktion aus Peking spitzt sich der Handelsstreit zwischen den Volkswirtschaften weiter zu. US-Präsident Donald Trump wirft China "unfaire Handelspraktiken" vor. Im März erließ er Strafzölle auf Stahl und Aluminium. Als Reaktion darauf verhängte Peking kürzlich bereits Strafzölle auf US-Produkte im Wert von rund drei Milliarden Dollar.

afp

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