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Korea-Krise: Clinton führt Gespräche

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Hillary Clinton.

Seoul - US-Außenministerin Hillary Clinton ist am Mittwoch zu Gesprächen über den sich zuspitzenden Konflikt um die Versenkung eines südkoreanischen Kriegsschiffes in Seoul eingetroffen.

Auf dem Höhepunkt des jüngsten Konflikts zwischen Süd- und Nordkorea ist US-Außenministerin Hillary Clinton am Mittwoch zu Gesprächen in Seoul eingetroffen. Bei den Treffen mit ihrem südkoreanischen Kollegen Yu Myung Hwan sowie Präsident Lee Myung Bak geht es vor allem um das Vorgehen gegen Nordkorea, das für den Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffs “Cheonan“ im März verantwortlich gemacht wird. Nordkorea bestreitet, das Schiff versenkt zu haben.

Es wird erwartet, dass Clinton während ihres Kurzbesuchs die Unterstützung der US-Regierung für Seouls Strafmaßnahmen gegen Nordkorea bekräftigt. Das kommunistische Land hatte am Vortag als Reaktion darauf alle Beziehungen zu Südkorea für beendet erklärt. Seoul will den Fall der “Cheonan“ unter anderem vor den Weltsicherheitsrat bringen. Nordkorea hatte für den Fall von Vergeltungsaktionen oder Sanktionen mit “harten Maßnahmen, bis zum Krieg“ gedroht. Unterdessen wies Nordkorea wie angekündigt südkoreanische Regierungsbeamte aus dem gemeinsamen Industriepark in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong aus. Acht Beamte hätten den Norden verlassen müssen, teilte eine Sprecherin des Vereinigungsministeriums in Seoul mit.

Mehr als 800 Südkoreaner befänden sich noch in dem Komplex, wo südkoreanische Unternehmen 42 000 Nordkoreaner in Fabriken beschäftigen. Nordkoreas Militär drohte, den Zugang zum Industrieparkt zu blockieren, sollte Südkorea wie angekündigt anti-nordkreanische Propagandadurchsagen an der Grenze wieder aufnehmen.

dpa

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