CSU will keine Imame bei offiziellen Anlässen

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Die CSU

München - Die CSU will keine Imame bei Einweihungsfeiern und anderen offiziellen Anlässen mit kirchlicher Präsenz.

“Wir müssen dafür Sorge tragen, dass auch heute noch unsere traditionellen bayerischen Werte geschützt und gewahrt werden“, erklärte CSU-Europagruppenchef Markus Ferber am Dienstag. “Muslimische Zeremonien gehören da aber ganz eindeutig nicht dazu.“

Ferber kritisiert Grünen-Vorschlag

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Ferber warf den Grünen vor, künftig bei Feierlichkeiten auch die muslimischen Religionsvertreter mit einbeziehen zu wollen. “Unsere Kultur hier in Bayern ist aber klar christlich geprägt, unsere eigene Werteordnung darf nicht einfach untergraben werden“, sagte der schwäbische CSU-Bezirkschef. “Integration heißt doch nicht, dass wir unsere eigenen Traditionen im eigenen Land zurückstellen müssen.“

Der CSU-Grundsatzkommissionsvorsitzende Manfred Weber forderte Sanktionen für Einwanderer, die sich nicht integrieren wollen: “Wer unsere Spielregeln nicht akzeptiert, wer eben nicht die ausgestreckte Hand ergreift, der kann unser Land auch gern wieder verlassen. Oder er muss Sanktionen spüren“, sagte Weber im Bayerischen Rundfunk.

"Es gibt auch eine Integrationsgrenze"

Weber warf SPD und Grünen im BR vor, die realen Schwierigkeiten mit Zuwanderern zu tabuisieren: “Wir beschreiben Probleme, die wir im Land haben, nämlich das große Gruppen nicht integriert sind, und dass auch eine Gesellschaft sagen darf: Es gibt auch eine Integrationsgrenze, wo eine Gesellschaft nicht mehr in der Lage ist, aufzunehmen und zu integrieren.“

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