SPD denkt bereits an Wulff-Nachfolger

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Andrea Nahles fordert den Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff.

Berlin - Wie lange kann sich Bundespräsident Christian Wulff noch im Amt halten. Die Opposition fordert seinen Rücktritt und diskuttiert bereits die Nachfolge.

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat den Rücktritt von

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Bundespräsident Christian Wulff gefordert und sich für einen überparteilichen Kandidaten ausgesprochen. Es sei unbedingt erforderlich, einen Kandidaten zu finden, der die Unterstützung aller demokratischen Parteien habe. Es gebe eine ganze Reihe guter möglicher Kandidaten - auch solche, die trotz eines Parteibuchs akzeptiert würden. Über Namen wollte Nahles zunächst nicht spekulieren.

Wulff sei in einer Situation, in der die Wahrnehmung seines Amtes nicht mehr möglich sei, sagte Nahles. Sie forderte ihn zum sofortigen Rücktritt auf. Er müsse “diese untragbare Situation“ klären. “Das heißt, dass Christian Wulff in der Pflicht ist, diesen Schritt heute zu gehen.“

Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, sagte im Deutschlandfunk, Wulff habe sich als Präsident politisch völlig untragbar gemacht. Er sprach sich für eine erneute Kandidatur von des früheren DDR-Bürgerrechtlers Joachim Gauck aus.

Ihn halte er für eine ganz ausgezeichnete Persönlichkeit. Oppermann: “Kaum jemand kann Demokratie so gut erklären und für Demokratie so begeistern wie Joachim Gauck.“ Ob er aber erneut ins Rennen gehe, müsse zunächst zwischen SPD und Grünen besprochen werden. Auch Gauck müsse darüber nachdenken.

dpa

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