Dichter Nebel: Westerwelle muss auf Bus umsteigen

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Lahore - Mit einer unfreiwilligen Bustour hat für Außenminister Guido Westerwelle der erste Auslandsaufenthalt des neuen Jahres begonnen.

Wegen dichten Nebels konnte sein Regierungsflugzeug am Samstag nicht in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad landen, sondern musste auf den 250 Kilometer entfernten Flughafen von Lahore ausweichen.

Nach drei Stunden Warten war die Sicht aber immer noch so schlecht, dass der FDP-Chef in einen angemieteten Überlandbus umsteigen musste.

Westerwelle nahm die Zwangstour gelassen. Immerhin bekomme er jetzt eine Gelegenheit, für die ihm als Außenminister sonst meist die Zeit fehle. “Man sieht durch eine solche Fahrt ja auch etwas vom Land.“ So kam es dann auch: Der Tross der deutschen Delegation aus insgesamt drei älteren Bussen wurde mehrmals von Fahrzeugen aufgehalten, vor die Esel oder Rinder gespannt waren. Auch um einen Stopp an einer Tankstelle kam Westerwelle nicht herum.

Insgesamt sollte die Busreise etwa fünf Stunden dauern. Das ursprünglich für Islamabad geplante Programm wurde deshalb kräftig zusammengestrichen. Die Sicht am Flughafen der Hauptstadt betrug am Morgen nur 20 Meter. Bis zum Mittag hatte sich der Nebel so weit gelichtet, dass man 140 Meter sehen konnte. Vorgeschrieben für eine sichere Landung sind 800 Meter.

dpa

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