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Elfenbeinküste: Gbagbo verlangt Abzug der UN-Truppen

Ex-Präsident Laurent Gbagbo (r.) fordert den Abzug der UN-Truppen von der Elfenbeinküste.

Nairobi/Abidjan - Im Machtkampf nach der Präsidentenwahl in der Elfenbeinküste hat der bisherige Präsident Laurent Gbagbo die UN-Friedenstruppen zum Abzug aufgefordert.

Die Regierung lehne es ab, das Mandat der Blauhelmsoldaten und der sie unterstützenden französischen Truppen zu verlängern, sagte die amtierende Bildungsministerin und Regierungssprecherin Jacqueline Lohoues-Oble am Samstag in einem Statement, das über das staatliche Fernsehen ausgestrahlt wurde.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte Gbagbo in den vergangenen Tagen wiederholt aufgefordert, das Amt für den Sieger der Präsidentenwahl, Alassane Ouattara, freizugeben. Gbagbo wiederum beschuldigt die UN-Friedenstruppen, von Ouattara geführte Rebellen zu unterstützen. Die EU hatte schon vor Tagen Sanktionen gegen die frühere französische Kolonie beschlossen. Die westafrikanische Staatengemeinschaft Ecowas hat die Zusammenarbeit mit der Elfenbeinküste ausgesetzt.

dpa

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