Ellenbogen ins Gesicht: Obama mit zwölf Stichen genäht

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Barack Obama auf dem Weg zum Arzt.

Washington - Der mächtigste Mann der Welt hat sich verletzt: US-Präsident Obama musste mit zwölf Stichen genäht werden. Er hatte einen Ellenbogen ins Gesicht bekommen.

Beim Sport eine dicke Lippe riskiert: US-Präsident Barack Obama hat sich beim Basketballspielen in Washington eine Verletzung zugezogen. Seine Lippe wurde am Freitag mit zwölf Stichen genäht, nachdem ein Mitspieler ihm versehentlich mit dem Ellenbogen ins Gesicht geschlagen hatte, teilte Obamas Sprecher Robert Gibbs mit. Das Spiel fand in einer Sporthalle einer Kaserne in der Nähe des Weißen Hauses, in Fort McNair, statt.

Der Eingriff wurde im Arztzimmer im Erdgeschoss des Weißen Hauses gemacht. Dabei sei ein feiner Faden verwendet worden, was mehr Stiche nötig gemacht habe, aber dafür eine kleinere Narbe hinterlasse. Vor der Prozedur bekam der Präsident eine örtliche Betäubung.

Obama spielt seit seiner Kindheit gerne Basketball. Auch wenn ihm sein Amt kaum noch Zeit lässt, wirft er doch immer wieder gerne Körbe. Zuletzt hatte er im August mit einem Dreamteam aktueller und ehemaliger Basketball-Stars verwundete Kriegsveteranen unterhalten. Aber Journalisten, die Obama damals zur Sporthalle in Fort McNair begleitet hatten, mussten draußen bleiben - und zwei Stunden warten. Auf die Frage nach dem Grund sagte Gibbs, der Präsident wolle “einfach nur spielen“.

dapd/dpa

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