Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Gespräche in Ankara

Nach Putin jetzt Ruhani: Erdogan trifft iranischen Präsidenten

Präsident Erdogan
+
Der türkische Präsident hat nach seinem Treffen mit Wladimir Putin nun auch den iranischen Staatschef Hassan Ruhani getroffen.

Am Mittwochmorgen traf der türkische Präsident Erdogan in Ankara auf Irans Staatschef Ruhani. Das Treffen kommt am Tag nach Abschluss bilateraler Gespräche zwischen der Türkei und Russland.

Ankara - Vor dem Dreiergipfel über Syrien in Ankara hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani getroffen. Die beiden Staatschefs seien am Mittwochmorgen in der türkischen Hauptstadt zusammengekommen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Bereits am Dienstag hatte Erdogan bilaterale Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Ankara geführt. Am Mittwochmittag wollen Erdogan, Putin und Ruhani trotz gegensätzlicher Positionen in Syrien bei einem Gipfeltreffen über die Lage in dem Bürgerkriegsland beraten.

Russland und der Iran unterstützen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, die Türkei die Opposition. Bei dem Treffen soll es nach Angaben aus türkischen Regierungskreisen um die sogenannten Deeskalationszonen, die humanitäre Lage und die Bemühungen um eine neue Verfassung für Syrien gehen. Kritiker werfen den drei Staaten vor, für die anhaltende Gewalt in Syrien mitverantwortlich zu sein. Zuletzt waren die drei Präsidenten im vergangenen November im russischen Schwarzmeerort Sotschi zusammengekommen.

Keine militärische Lösung für Syrien

Erdogan hatte am Dienstagabend nach dem Treffen mit Putin in Ankara gesagt: „Wir sind uns darin einig, unsere Bemühungen dafür fortzusetzen, eine politische Lösung für die Probleme in Syrien zu finden.“ Der iranische Präsident Ruhani hatte vor seinem Abflug nach Ankara ebenfalls betont, für Syrien gebe es keine militärische Lösung. Die Zukunft des Landes könne nur vom syrischen Volk im Rahmen freier Wahlen bestimmt werden. Um dieses demokratische Ziel zu erreichen, müssten alle relevanten Seiten an dem Prozess teilnehmen.

Lesen Sie auch: Flüchtlingsdeal: Kein Geld mehr für Erdogan?

dpa

Kommentare