Hotelier profitiert von Unterkunftsnot

Ex-Republikaner vermietet Flüchtlingsheim

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Dresden - Bei der Unterbringung von Flüchtlingen profitiert in Sachsen offensichtlich auch ein Immobilienbesitzer aus dem rechten Spektrum von der Unterkunftsnot.

Die Landesdirektion - eine Verwaltungsbehörde - habe ihm ein Angebot gemacht, und etwa 100 Flüchtlinge seien bei ihm untergekommen, sagte der früher bei den Reublikanern aktive Hotelier aus Böhlen bei Leipzig am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Nach eigenen Angaben lässt er seine Mitgliedschaft in der rechtsgerichteten Partei derzeit ruhen. Die Flüchtlingspolitik sehe er weiter kritisch.

Das Innenministerium wollte sich zunächst nicht weiter dazu äußern. Zuvor hatte die „Leipziger Volkszeitung“ (Samstag) darüber berichtet. Angesichts steigender Asylbewerberzahlen werden immer mehr Unterkünfte von Unternehmen und Privatleuten betrieben. Berichten zufolge sind es in Sachsen bereits 40 von insgesamt 55 Unterkünften.

dpa

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

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