FDP: Union schießt "klassische Eigentore"

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Andreas Pinkwart

Oldenburg - Die FDP hat im Streit mit der Union noch mal nachgelegt. Die Attacken von CDU und CSU gegen ihren Wunsch- Koalitionspartner seien “klassische Eigentore“, sagte der FDP-Vize Andreas Pinkwart der “Nordwest-Zeitung“.

“Wir brauchen einen Neuanfang. Aber dazu scheint die Bundeskanzlerin (Angela Merkel) nicht bereit zu sein.“

FDP-Generalsekretär Dirk Niebel hielt seinem Amtskollegen bei der CSU, Alexander Dobrindt, in einem Brief vor, “im Eifer des Gefechts“ die Stoßrichtung verwechselt zu haben. Die Liberalen seien kein strategischer Gegner der Union - schließlich wollten sie gemeinsam eine Koalition nach der Bundestagswahl bilden, zitiert die “Passauer Neue Presse“ (Mittwoch) aus dem Schreiben. In der “Berliner Zeitung“ (Mittwoch) sagte Niebel: “Wenn die Kanzlerin die FDP wie einen Gegner behandelt, heißt das doch: Es ist ihr Ziel, die große Koalition fortzuführen.“

dpa

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