Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Lebenszeichen des Ex-Staatschefs

Foto von Fidel Castro aufgetaucht

+
Das Foto zeigt Fidel Castro (3. v.l.)

Havanna - Seit Monaten hat Fidel Castro sich nicht mehr öffentlich gezeigt. Angesichts von Spekulationen über den Gesundheitszustand des 86-Jährigen gab es jetzt Lebenszeichen: Ein Foto und einen Brief.

Kubas Ex-Staatschef Fidel Castro (86) hat sich inmitten von Krankheitsgerüchten in der Öffentlichkeit gezeigt. Das zumindest soll ein Foto belegen, das Venezuelas früherer Vize-Präsident Elías Jaua am Sonntag in Havanna nach einem Treffen mit Castro am Tag zuvor präsentierte. Auf dem Bild ist Fidel Castro mit Jaua und anderen Personen in einem Fahrzeug zu sehen. Castro trägt dabei einen Strohhut und lächelt leicht in die Kamera. Fernsehaufnahmen waren von dem Treffen zunächst nicht im Umlauf.

Außerdem nahm Fidel am Sonntag an den Kommunalwahlen teil. Er schickte seinen Wahlzettel per Boten an sein Wahllokal in Havanna, wie die Webseite der Regierung Cubadebate am Abend berichtete. Bereits in den vergangenen Jahren seit seiner Erkrankung hatte sich Castro stets für die Briefwahl entschieden.

„El comandante ist wohlauf und macht alltäglichen Dinge“

Der betagte Revolutionsführer soll Jaua zudem selbst am Samstag ins Hotel Nacional in Havanna begleitet haben, wie Hotelangestellte berichteten. In den vergangenen Tagen waren wieder einmal Gerüchte über den Gesundheitszustand Castros im Umlauf gewesen. Vor allem im sozialen Netzwerk Twitter sorgten Interview-Äußerungen des venezolanischen Arztes José Rafael Marquina für Gesprächsstoff.

Der aus Venezuela emigrierte Mediziner hatte am Donnerstag der Zeitung „ABC“ in Spanien gesagt, Fidel Castro habe eine „massive Embolie“ in einer Arterie der rechten Gehirnhälfte erlitten. Staatliche Medien in Venezuela bezeichneten den Mediziner als „Scharlatan“. Er habe auch falsche Prognosen über den Gesundheitszustand von Staatschef Hugo Chávez gemacht. Castros Sohn Alex hatte die Gerüchte über seinen Vater dementiert: „El comandante ist wohlauf und macht seine alltäglichen Dinge.“

Befeuert wurden die Spekulationen dadurch, dass Castro seit März nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen wurde. Damals war er mit Papst Benedikt XVI. auf Kuba zusammengetroffen. Seit Juni erschien auch keine neue Ausgabe seiner Kolumne „Reflexiones de Fidel“ mehr. Auch hatte man eine Reaktion Castros auf den Erfolg seines „Ziehsohnes“ Chávez bei der Präsidentschaftswahl am 7. Oktober in Venezuela vermisst.

dpa

Kommentare