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Die ganze Macht für Söder?

Ex-Fraktionschef Glück rät der CSU zur Doppelspitze

Alois Glück war bis 2008 Landtagspräsident.
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Alois Glück war bis 2008 Landtagspräsident.

Wer soll nach Horst Seehofer den CSU-Parteivorsitz übernehmen? Ministerpräsident Markus Söder würde gerne auch nach diesem Amt greifen - doch von Ex-Fraktionschef Alois Glück kommt eine Warnung.

München – In der CSU ist eine kontroverse Debatte über die künftige Führungsspitze entbrannt. Ministerpräsident Markus Söder ist inzwischen bereit, auch den Parteivorsitz zu übernehmen. Der langjährige Fraktionschef und Landtagspräsident Alois Glück warnt jedoch explizit davor.

„In diesen Zeiten wäre die Verbindung der Ämter Ministerpräsident und Parteivorsitzender in einer Person ein schwerer strategischer Fehler“, sagte Glück der „Nürnberger Zeitung“. Es sei wichtig, „dass die Bandbreite der Partei CSU sich sichtbar und wahrnehmbar in der Führungsmannschaft verkörpert. Verengung führt dazu, dass die Partei nur noch in einem bestimmten Spektrum wahrgenommen wird“. Indirekt warnte Glück zudem davor, alle Schuld an der Wahlklatsche von Mitte Oktober auf Noch-Parteichef Horst Seehofer abzuladen. „Natürlich ist an dem Wahlergebnis nicht eine Person allein schuld.“

Söder dementiert seine Bereitschaft nicht

Der amtierende Chef der Landtagsfraktion, Thomas Kreuzer, stellte sich hingegen hinter die Ämter-Bündelung. „Ich gehe davon aus, dass Markus Söder eine Persönlichkeit in der CSU ist, die für den Parteivorsitz geeignet ist. Und wenn die Partei dies wünscht, kann ich mir nicht vorstellen, dass er sich verweigern würde“, zitiert ihn der „BR“. Söder selbst dementierte seine Bereitschaft nicht, sprach aber nur vage von „Spekulationen“.

Der frühere Parteivorsitzende Erwin Huber warnte die CSU vor Hektik. Priorität habe Söders „Herkulesaufgabe“, als Ministerpräsident die Partei bis 2023 nach oben zu bringen. „Alles Weitere muss man zunächst gründlich überlegen.“

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