Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Guttenberg: Kosovo-Einsatz zu Unrecht "vergessen"

+
Guttenberg in Kosovo.

Prizren - Der Bundeswehreinsatz im Kosovo verdient nach den Worten von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mehr Aufmerksamkeit.

Es handele sich zu Unrecht um eine “vergessene Mission“, sagte Guttenberg am Montagabend bei einem Besuch der deutschen Soldaten in Prizren. Die Fortschritte im Kosovo seien sichtbar, auch wenn noch ein Stück Weg zu gehen sei. Deutschland ist im Kosovo mit rund 1500 Soldaten der größte Truppensteller der NATO- geführten internationalen Schutztruppe KFOR. Am Dienstag wollte der Minister nach Bosnien-Herzegowina weiterreisen, wo 120 deutsche Soldaten für die europäische Friedenstruppe EUFOR stationiert sind.

Guttenberg bekräftigte, dass die Strukturen der Bundeswehr überprüft und an die Erfordernisse einer Armee im Einsatz angepasst werden sollen. Er wolle eine Strukturkommission einsetzen, die bis Ende des Jahres Ergebnisse vorweisen solle. “Zu den Einsatzrealitäten gehört auch, dass man eben jene auch beschreibt. Dass man nicht nur verdruckst mit den Wirklichkeiten umgeht, sei es im Kosovo, sei es in Afghanistan oder seien sie andernorts“, sagte der Minister. Man dürfe nicht verschüchtert und verdruckst “um den Brei“ herumreden, sondern müsse die Dinge in aller Klarheit darstellen, sagte er vor deutschen Soldaten.

dpa

Kommentare