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Hiroshima erinnert an Atombombenabwurf

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Bei der Gedenkfeier in Hiroshima wurde weiße Tauben fliegen gelassen.

Hiroshima - Zum 64. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima hat der Bürgermeister der japanischen Stadt zum Einsatz für eine nuklearwaffenfreie Welt aufgerufen.

Tadatoshi Akiba forderte die Regierungen auf, sich hinter US-Präsident Barack Obamas Vision von einer Erde ohne Atomwaffen zu stellen. Tausende Menschen gedachten am Donnerstag der Opfer vom 6. August 1945. Zum Ende von Akibas Rede flogen hunderte weiße Tauben in den Himmel. Ministerpräsident Taro Aso äußerte ebenfalls die Hoffnung auf Unterstützung für die japanischen Bemühungen um eine Ächtung der Atomwaffen.

140.000 Tote nach Atombombenabwurf

Beim Abwurf der ersten Atombombe vor 64 Jahren wurde Hiroshima verwüstet, 140.000 Menschen starben sofort oder in den Monaten nach dem Einsatz. Am 9. August 1945 wurden bei einem weiteren Bombenabwurf in Nagasaki etwa 80.000 Menschen getötet. Am 15. August kapitulierte Japan. Damit war der Zweite Weltkrieg vorbei.

Auch Jahrzehnte nach Hiroshima sterben jährlich noch Tausende an den Spätfolgen der atomaren Strahlung wie Leukämie oder verschiedenen Formen von Krebs.

Regierungschef Aso legte am Donnerstag einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen dem Staat und 306 Betroffenen bei, die vor Gericht um Anerkennung als Opfer der Atombombenabwürfe geklagt hatten. Damit haben die Menschen nun Anspruch auf staatliche Hilfen zur Deckung der Behandlungskosten ihrer Folgekrankheiten.

AP/dpa

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