Nach einer Woche

Hollande erstmals bei Lebensgefährtin in Klinik

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Frankreichs Präsident Francois Hollande (Archivbild) hat nach einer Woche erstmals seine Lebensgefährtin im Krankenhaus besucht.

Paris - Eine Woche nach der Enthüllung seiner heimlichen Liebesaffäre hat Frankreichs Staatschef François Hollande erstmals seine langjährige Lebenspartnerin Valérie Trierweiler im Krankenhaus besucht.

Hollande besuchte die Journalistin nach Angaben des Elysée-Palasts am Donnerstagabend in der Pariser Klinik Pitié-Salpétrière. Dort wird die 48-Jährige seit dem Bekanntwerden der Affäre Hollandes mit der Schauspielerin Julie Gayet behandelt, nach Angaben aus ihrem Umfeld wegen eines allgemeinen Schwächezustandes.

Das Magazin "Closer" hatte die Liebesaffäre zwischen Hollande und der 41-jährigen Gayet am Freitag vor einer Woche enthüllt. Am selben Tag musste Trierweiler, die seit Hollandes Amtsantritt als Première Dame Frankreichs auftritt, ins Krankenhaus.

Bei einer großen Pressekonferenz räumte Hollande am Dienstag Beziehungsprobleme ein, wollte sich aber nicht weiter zu seinem Privatleben äußern. Den "Closer"-Bericht hat er nie dementiert. Medienberichten zufolge dringt Trierweiler auf eine Klärung der Situation - wie auch zahlreiche Politiker in Frankreich.

Valérie Trierweiler: Die neue "Première Dame"

Valérie Trierweiler: Die neue "Première Dame"

Eine elegante Journalistin löst in Frankreich  Carla Bruni als erste Dame des Landes ab. © dpa
Valérie Trierweiler steht an der Seite von Sarkozy-Herausforderer Hollande. © dpa
Frankreichs neue “Première Dame“ hat fast zwei Jahrzehnte für das Magazin “Paris Match“ als politische Redakteurin gearbeitet. © dpa
Die Mutter dreier halbwüchsiger Söhne wuchs als Valérie Massonneau mit fünf Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen in Angers auf. © dpa
Die seit 2005 mit Hollande verbandelte Journalistin äußerte sich nicht zur Frage einer möglichen Heirat. Das sei ein privater Beschluss: “Wir wollen nicht aus Pflicht heiraten.“ © dpa
Die Mutter besserte die bescheidenen Einkünfte ihres kriegsversehrten Ehemannes als Kassierin in einer Eissporthalle auf.
Als energisch und durchsetzungsfähig gilt die Journalistin, deren Äußeres gerne mit dem unterkühlt-nüchternen Charme einer Katharine Hepburn verglichen wird.
Begonnen hatte ihre Beziehung mit Hollande bei einem der Interviews, die die schlanke Brünette mit dem charmanten Lächeln und dem halblangen Haar für “Paris Match“ mit dem Spitzenpolitiker führte.

AFP

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