Innenminister wollen Prostitution besser überwachen

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Prostituierte vor einem Bordell (Archivbild). Die deutschen Innenminister wollen offenbar die Prostitution strenger regulieren.

Frankfurt/Main - Die deutschen Innenminister wollen die Prostitution strenger überwachen. Jede Hure soll etwa bald öffentlich angeben, womit sie ihr Geld verdient.

Die Innenminister von Bund und Ländern haben sich auf eine bessere Überwachung der Prostitution verständigt. Auf ihrer Herbstkonferenz in Hamburg forderten sie den Bund am Freitag auf, entsprechende gesetzliche Regelungen auf den Weg zu bringen. So sollen Bordelle künftig nur noch mit behördlichen Genehmigungen eröffnet werden dürfen. Außerdem soll es eine Meldepflicht für Prostituierte geben.

Hintergrund des Vorstoßes sei die zunehmende Zahl osteuropäischer Frauen, die häufig ohne Einhaltung hygienischer Mindeststandards der Straßenprostitution nachgingen. Außerdem beobachteten die Minister “Auswüchse wie “Flat-Rate-Clubs““ mit Sorge.

dpa

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