Kaczynski-Tod: Polen gibt eigene Fehler zu

jerzy
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Polens Innenminister Jerzy Miller

Warschau - Im Streit um die Ursachen des Flugzeugunglücks mit 96 Toten vor 15 Monaten im westrussischen Smolensk hat die polnische Regierung eigene Fehler zugegeben.

“Das Niveau der Ausbildung der Belegschaft stellte eine Gefahr für die Flugsicherheit dar“, sagte ein Vertreter der Regierungskommission am Freitag in Warschau bei der Vorstellung des Untersuchungsberichts.

Aus dem Gutachten geht hervor, dass es bei der Vorbereitung der Flugreise “zahlreiche Verfehlungen“ gegeben habe. Ruhezeiten für Piloten seien nicht eingehalten, Trainingsflüge nicht ausgeführt worden. Auch die Dienstaufsicht für die Luftwaffeneinheit, die für die Beförderung von Politikern zuständig ist, habe nicht funktioniert, hieß es im Bericht. Die polnische Kommission arbeitete unter Leitung von Innenminister Jerzy Miller.

Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes

Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes

Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Auch Angela Merkel trägt sich in das Kondolenzbuch für die Opfer des Flugzeugabsturzes ein. © dpa
Angela Merkel und ihr Mann Joachim Sauer. © dpa
Das hat Merkel in das Kondolenzbuch geschrieben. © dpa
Trauer auch in Berlin. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Schweigeminuten für die Opfer. Eine ganze Nation hält inne. © dpa
Schweigeminuten für die Opfer. Eine ganze Nation hält inne. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Das Präsidentenpaar Lech Kaczynski und seine Frau Maria. © dpa
Hier wird der Leichnam des polnischen Präsidenten von Russland in die Heimat transportiert. © dpa
Russlands Präsident Vladimir Putin nimmt Abschied und legt Blumen auf den Sarg Kaczynskis. © dpa
Putin nimmt Abschied. © dpa
Militärische Ehren für den toten Präsidenten. © dpa
Trauer auch in der russsichen Führungselite. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Kardinal Stanilsaw Dziwisz hält einen Trauergottesdienst. © dpa
Gedenken an die Opfer. © dpa
Der frühere polnische Präsident Lech Walesa zeigt sich schwer getroffen. © dpa
Fassungslosigkeit und tiefe Trauer bei Walesa und Millionen Polen. © dpa
Lech Walesa trägt sich in das Kondolenzbuch ein. © dpa
Blumen vor dem Polnischen Parlament in Warschau. © dpa
Trauer auch an einer polnischen Kirche in Paris. © dpa
Blumen und Kerzen an der polnischen Kirche in Paris. © dpa
Gedenken am Brandenburger Tor in Berlin. © dpa
Anteilnahme auf dem Pariser Platz in Berlin. © dpa
Polen: Trauer um Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © dpa
Polen Trauer
Polen: Trauer um die Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © ap/dpa
Polen Trauer
Polen: Trauer um die Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © ap/dpa
Polen Trauer
Polen: Trauer um die Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © ap/dpa
Polen Trauer
Polen: Trauer um die Opfer des Flugzeugabsturzes vom 10. April in Russland. © ap/dpa

Die russische Seite hatte in einem im Januar veröffentlichten Bericht die Hauptschuld für den Unfall den polnischen Piloten gegeben. Die Schuldfrage spielt eine wichtige Rolle im Wahlkampf vor der Parlamentswahl im Oktober. Die national-konservative Opposition fordert den Rücktritt von Verteidigungsminister Bogdan Klich.

Bei dem Flugzeugabsturz am 10. April 2010 waren Präsident Lech Kaczynski, seine Frau Maria und 94 weitere Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Armee ums Leben gekommen. Die Maschine war beim Landeversuch zerschellt.

Polnischer Verteidigungsminister tritt zurück

Der polnische Verteidigungsminister Bogdan Klich hat angesichts des offiziellen Berichts über den Absturz des Flugzeugs des damaligen Präsidenten Lech Kaczynski seinen Hut genommen. Ministerpräsident Donald Tusk sagte am Freitag, er habe den Rücktritt Klichs angenommen, den dieser bereits am Donnerstagabend - am Tag vor der Veröffentlichung des polnischen Berichts - eingereicht hatte.

dpa/dapd

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