Kipping begrüßt Widerstand der SPD-Linken

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Linken-Vorsitzende Katja Kipping

Berlin - Der Streit in der SPD um Altersarmut und Renten kommt der Linkspartei nicht ungelegen. Linken-Vorsitzende Katja Kipping hat große Sympathie für die Rebellen bei den Sozialdemokraten.

Der Streit in der SPD um Altersarmut und Renten kommt der Linkspartei nicht ungelegen. „Ich habe große Sympathie für die Rebellion der SPD-Linken gegen die Rentenkürzer-Troika“, sagte die Linken-Vorsitzende Katja Kipping der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Online-Ausgabe). „Ich hoffe sehr, dass sie in der Sache hart bleiben.“

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Der SPD-Bundesvorstand hatte die Entscheidung über das besonders strittige künftige Rentenniveau am Montag auf den 24. November vertagt. Zum milliardenschweren Rentenkonzept der SPD gehören eine steuerfinanzierte Mindestrente von 850 Euro für langjährig Versicherte, eine abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren sowie die baldige Angleichung der Ost- an die Westrenten.

Linken-Chefin Kipping lud sowohl SPD als auch Gewerkschaften zu einem Rentendialog ein. „Wir können dann gemeinsam mit Vertretern aus Gewerkschaften und Sozialverbänden öffentlich über den richtigen Weg für mehr soziale Sicherheit im Alter streiten.“ Sie könne sich vorstellen, dass auch engagierte Grüne Interesse am inhaltlichen Austausch hätten.

dpa

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